Nematullah Ahangosh

Nematullah, der selbst gehbehindert ist, will mit Stretch more seinen Begünstigten beibringen, ihre Sicherheit selbst in die Hand zu nehmen. Mit seinen mobilen Parcours will er Betroffene durch Erste Hilfe-Techniken und sportliche Aktivitäten auf Krisen vorbereiten.

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Tyrone Havnar

Simbabwe erlangte traurige Bekanntheit wegen seiner Homophobie. Mit Total Together plant Tyrone ein Altersheim mit Sterbebegleitung für Senior:innen der LGBTQI+ Gemeinschaft. Das Ziel ist es, die Akzeptanz der LGBTQI+ Gemeinschaft im Gesundheitswesen zu erhöhen.

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Abhilash John

Mit Khoj plant Abhilash die “Great Indian Treasure Hunt“, eine 8-monatige Reise quer durch Indien. Damit will er jungen Menschen helfen, aus den vorgezeichneten Träumen ihrer Eltern auszubrechen. Die Teilnehmer:innen lernen dabei, sich mit ihren Ängsten auseinander zu setzen und ihr eigenes Leben unabhängiger zu gestalten.

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Frank Arkorful

Mit Schulungen und Workshops stärkt Frank die Durchsetzungskraft der Frauen, damit sie ein nachhaltiges und faires Einkommen generieren können. Die Frauen sollen zur treibenden Kraft für die sozioökonomische Veränderung in ihren Gemeinden werden.

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Geeta Dangol

Der nepalesische Bürgerkrieg stürzte das Land in eine tiefe Krise und hinterliess Arbeitslosigkeit, Armut und Ungleichheit. Durch Berufstrainings in Web-, Schmuck und Grafikdesign, Modetechnologie und Kunsthandwerk fördert Geetas Organisation Orange Butterflies diskriminierte und vernachlässigte Frauen. Die Frauen erhalten die Möglichkeit ihre umweltfreundlichen Produkte im Laden von Orange Butterflies einem breiteren Publikum anzubieten und können diese durch die Genossenschaft auch in ganz Nepal vermarkten.

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Shivani Kumari

Shivani fordert ein Umdenken und möchte mit ihrer Organisation Wild in der Gesellschaft ein Bewusstsein für einheimische Nutzpflanzen schaffen. Es geht ihr um Nahrung durch wildwachsende Kräuter, die sie Waldnahrung nennt. Dafür hat sie ein Ausbildungskonzept entwickelt und unterrichtet dabei auch Menschen mit chronischen Krankheiten und Behinderungen.

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Josephe Christophe Kone

Radio espero

Josephe Christophe Kone – Guinea

Josephe kommt aus Liberia. Im Alter von 7 Jahren, wurde sein Dorf von Rebellen überfallen. Er flüchtete und wurde Zeuge von Gräueltaten an Mädchen und Frauen. In Sicherheit entdeckte er seine Leidenschaft für das Radio. Heute lebt Josephe in Guinea und nutzt mit seiner Organisation espero Africa das Radio als Instrument, um die öffentliche Meinung hinsichtlich der Einstellung zu geschlechterspezifischen Fragen zu verändern. Sein Ziel ist es, den Schutz von gefährdeten Frauen und Mädchen zu erhöhen.

Josephe sagt:

Ich bin der Vater einer Tochter, der Bruder einer Schwester und der Sohn einer Mutter. Deshalb möchte ich in einer Gesellschaft leben, in der es keine geschlechtsspezifische Gewalt gibt, keinen sexuellen Missbrauch, keine Frühverheiratungen und in der Witwen, Mädchen und Waisen unterstützt werden.

Als Kind, das während des Krieges in Liberia in den 90er Jahren aufwuchs, wurde ich Zeuge, wie Frauen missbraucht wurden. Und 2014, während des Ebola-Ausbruchs in der Mano-River-Region in Westafrika, sah ich die Not, die Frauen, Mädchen und Kinder durch das Virus erlitten.

Es war Zeit zu handeln. Ich organisierte eine Gruppe von 35 Frauen und fünf Männern in der Stadt Feroh Kissidougou und startete ein Gemüseanbau- und Mikrofinanzierungsprogramm. Die Idee wurde von Plan International Guinea unterstützt. Unsere Massnahme erwies sich als eines der besten Aufbauprogramme in der Region und wurde in anderen Teilen Guineas kopiert. Ich glaube, dass jeder die gleichen Chancen braucht, um sicher, gesund und gebildet zu sein.

Empower Women, develop Africa

Hören Sie sich die bewegende Geschichte von Joseph an und lernen Sie, wie er mit Radio espero die Rechte von Frauen schützen und ihnen mehr Sicherheit geben will. 

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Akhina Mohan

alarmo

Akhina Mohan – Indien

Akhina ist Umweltschützerin aus Leidenschaft. Bei der verheerenden Flut 2018, die in Kerala über 400 Leben forderte, half sie als Freiwillige bei Hilfsarbeiten mit. Ihr aktiver Beitrag machte ihr klar, dass ihr Handeln etwas bewirken kann. Sie gründete Alarmo, eine von Kindern und Jugendlichen getragene Aktionsgruppe. Alarmo befähigt jugendliche Aktivist:innen umweltbewusste Leaders zu werden, die die Gemeinschaft bei der Wiederherstellung der Umwelt anführen, um weitere Schäden zu verhindern.

Akhina sagt:

Im Jahr 2018 fand ich mich als Freiwillige bei den Hilfsarbeiten für die verheerende Flut in Kerala wieder, die 400 Menschenleben forderte. 

Diese Erfahrung brachte einen Sinn in mein Leben. Während dieser Zeit las ich einen Artikel über einen überfluteten Fluss, der nach dem Absinken des Wasserspiegels tonnenweise Plastikmüll auf einer Brücke hinterliess. Ein paar Tage später las ich, dass die Gemeinde die Brücke “gesäubert” hatte, indem sie den Müll wieder in den Fluss kippte. Dieser Vorfall erschütterte mich zutiefst und liess mich erkennen, dass Umweltverantwortung das Gebot der Stunde ist. Während meines Studiums wurde mir klar, dass Lehrbuchwissen und reale Erfahrungen völlig unverbunden sind. Ich träume davon, eine Veränderung im Bildungssystem herbeizuführen, indem ich erfahrungsbasiertes Lernen zum Thema Umweltmanagement in die bestehenden Lehrpläne integriere.

Empowering Children

“Nichts macht mich so wütend wie die Misshandlung unserer Umwelt. Aber ich hatte nie den Mut, aufzustehen und etwas zu sagen”, sagt Akhina, die erst durch die Überschwemmungen in Kerala 2018 aus ihrem Schweigen gerissen wurde. So gründet sie “Alarmo”, eine Aktionsgruppe, die von Jugendlichen angetrieben wird, inspiriert von dem Glauben, dass unsere Umwelt gerettet werden kann.

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Nichts macht Akhina Mohan wütender als die Misshandlung unserer Umwelt. Dennoch hatte sie nie den Mut, aufzustehen und ihre Meinung öffentlich zu machen. Erst die