Tyrone Havnar

Simbabwe erlangte traurige Bekanntheit wegen seiner Homophobie. Mit Total Together plant Tyrone ein Altersheim mit Sterbebegleitung für Senior:innen der LGBTQI+ Gemeinschaft. Das Ziel ist es, die Akzeptanz der LGBTQI+ Gemeinschaft im Gesundheitswesen zu erhöhen.

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Frank Arkorful

Mit Schulungen und Workshops stärkt Frank die Durchsetzungskraft der Frauen, damit sie ein nachhaltiges und faires Einkommen generieren können. Die Frauen sollen zur treibenden Kraft für die sozioökonomische Veränderung in ihren Gemeinden werden.

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Josephe Christophe Kone

Radio espero

Josephe Christophe Kone – Guinea

Josephe kommt aus Liberia. Im Alter von 7 Jahren, wurde sein Dorf von Rebellen überfallen. Er flüchtete und wurde Zeuge von Gräueltaten an Mädchen und Frauen. In Sicherheit entdeckte er seine Leidenschaft für das Radio. Heute lebt Josephe in Guinea und nutzt mit seiner Organisation espero Africa das Radio als Instrument, um die öffentliche Meinung hinsichtlich der Einstellung zu geschlechterspezifischen Fragen zu verändern. Sein Ziel ist es, den Schutz von gefährdeten Frauen und Mädchen zu erhöhen.

Josephe sagt:

Ich bin der Vater einer Tochter, der Bruder einer Schwester und der Sohn einer Mutter. Deshalb möchte ich in einer Gesellschaft leben, in der es keine geschlechtsspezifische Gewalt gibt, keinen sexuellen Missbrauch, keine Frühverheiratungen und in der Witwen, Mädchen und Waisen unterstützt werden.

Als Kind, das während des Krieges in Liberia in den 90er Jahren aufwuchs, wurde ich Zeuge, wie Frauen missbraucht wurden. Und 2014, während des Ebola-Ausbruchs in der Mano-River-Region in Westafrika, sah ich die Not, die Frauen, Mädchen und Kinder durch das Virus erlitten.

Es war Zeit zu handeln. Ich organisierte eine Gruppe von 35 Frauen und fünf Männern in der Stadt Feroh Kissidougou und startete ein Gemüseanbau- und Mikrofinanzierungsprogramm. Die Idee wurde von Plan International Guinea unterstützt. Unsere Massnahme erwies sich als eines der besten Aufbauprogramme in der Region und wurde in anderen Teilen Guineas kopiert. Ich glaube, dass jeder die gleichen Chancen braucht, um sicher, gesund und gebildet zu sein.

Empower Women, develop Africa

Hören Sie sich die bewegende Geschichte von Joseph an und lernen Sie, wie er mit Radio espero die Rechte von Frauen schützen und ihnen mehr Sicherheit geben will. 

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Juliet Omondi

Paro Manyien

Juliet Omondi – Kenia 

In Ostafrika und vielen weiteren Ländern werden Frauen und Mädchen noch immer diskriminiert und während der Menstruation von wichtigen gesellschaftlichen Aktivitäten ausgeschlossen. Juliet will mit ihrer Organisation Paro Manyien das Schweigen rund um dieses Tabu brechen. Sie will den Zugang zu Menstruationsprodukten und Informationen erleichtern, bietet Workshops an, betreibt Lobbyarbeit und trainiert Frauen und Mädchen in der Herstellung von wiederverwendbaren Damenbinden.

Juliet sagt:

Ich bin in einer Gemeinschaft aufgewachsen, in der die Menstruation ein Tabu ist und stigmatisiert wird. Deshalb habe ich keine Anleitung bekommen, um meine körperlichen Veränderungen zu verstehen und was es mit der Menstruation auf sich hat. Stattdessen wurde mir gesagt, dass ich kein Gemüse aus dem Garten pflücken oder das Schlafzimmer meiner Eltern nicht betreten sollte, wenn ich meine Periode hatte. Mit der Zeit entdeckte ich, dass diese Tabus nicht wahr waren.
Ich entschied mich, der Chuodho Women CBO in Migori beizutreten, wo ich mich für Menstruationshygiene einsetzte, indem ich das Schweigen, die Mythen und Tabus brach, indem ich an der Sensibilisierung arbeitete, Gesundheitsclubs in Schulen einrichtete, mich für die Gemeinschaft einsetzte und die Politik auf nationaler Ebene beeinflusste.

Ich erfuhr von Mädchen, die aus Mangel an Menstruations-hygieneprodukten nicht zum Unterricht gingen, wenn sie ihre Periode hatten, oder von anderen, die sich auf Transaktions-Sex einliessen, um Geld für Hygieneartikel zu bekommen, was zu ungeplanten/ungewollten Schwangerschaften führte, und/oder von anderen, die sich mit STI/STDs infizierten. Die Menstruation ist ein natürliches Phänomen, und kein Mädchen sollte zurückgelassen werden.

Breakin Taboos in Kenya

“Ich bin in einer Gemeinschaft aufgewachsen, in der die Menstruation ein Tabu ist und stigmatisiert wird. Mir wurde gesagt, dass ich kein Gemüse aus dem Garten pflücken oder das Schlafzimmer meiner Eltern nicht betreten sollte, wenn ich meine Periode hatte. Mit der Zeit entdeckte ich, dass diese Tabus nicht wahr waren.” Hören Sie sich Juliets Geschichte an und lernen sie, wie Juliet das Tabu rund um die Menstruation brechen will. 

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Tabubruch in Kenia

Tabus, die uns ein Leben lang verfolgen Juliet Omondi kommt aus Homa Bay, einer ländlichen Region im Westen Kenias. Sie spricht ein Tabu an, das

Mirranda Tiri

Khanya Africa

Mirranda Tiri – Simbabwe

Mirranda litt lange unter Depressionen und wurde Opfer von sexueller Gewalt. Mit Khanya Africa organisiert sie Aufklärungsprogramme und Wildnis-Camps, in denen Mädchen und Frauen zusammenkommen. Sie können dort über Tabuthemen wie psychische Gesundheit, sexuellen und körperlichen Missbrauch, Sexualität und Menstruationshygiene offen sprechen und sich austauschen. Mit Aktivitäten, die von abenteuerlichen Spielen bis zu nachdenklichen Sitzungen reichen, will Mirranda das Selbstvertrauen der Begünstigten steigern.

 

Mirranda sagt:

In Simbabwe sind das psychische Wohlbefinden und die sexuelle, reproduktive Gesundheit von Mädchen mit Stigma, Mythen und falschen Vorstellungen verbunden. Aufgrund dessen sowie kultureller und religiöser Überzeugungen sind vor allem Mädchen aus stark patriarchalischen Gemeinschaften ohne persönliches Unterstützungssystem gefährdet.

Ich bin eine Überlebende von sexuellem Missbrauch und kämpfte mit Depressionen, als ich gerade die Pubertät erreicht hatte. Nachdem ich diese Herausforderungen erlebt und überwunden hatte, war ich motiviert, Mädchen zu helfen, aufzublühen, ihre Würde, ihr Selbstwertgefühl und ihr Selbstvertrauen wiederherzustellen und einen gesunden Körper und Geist zu erhalten. Mein Ziel ist es, Aufklärungsprogramme und Zentren zu schaffen und Camps abzuhalten, in denen Mädchen zusammenkommen können, um über Tabuthemen wie psychische Gesundheit, sexuellen und körperlichen Missbrauch, Menstruationshygiene und Sexualität zu sprechen. Kostenlose Beratungsdienste sollen für Gemeinden ohne Ressourcen zugänglich gemacht werden. Es ist Zeit für Veränderung!

Im Gegensatz zu den meisten anderen habe ich das Glück gehabt, eine gute Ausbildung zu bekommen. Deshalb habe ich eine Einrichtung gegründet, in der wir Kindern und Jugendlichen aus dem Slum grundlegende Computerkenntnisse, Konversations- und Englischkenntnisse sowie Soft- und Life-Skills vermitteln. 

Die erworbenen Fähigkeiten helfen ihnen, Widrigkeiten zu überwinden, Selbstvertrauen zu gewinnen und eine Beschäftigung zu finden. Außerdem versuchen wir, einen aktiven Dialog zwischen allen Beteiligten über den Zugang zu Ressourcen, Ideen und Perspektiven sowie das Bewusstsein für staatliche Programme zu schaffen.

Live your Truth

Sexueller Missbrauch und Vernachlässigung durch ihre engsten Familienmitglieder prägten Mirrandas Kindheit. Die einzige Chance, ihre Wahrheit zu finden, hatte sie, als sie einige Jahre in der Wildnis Namibias verbrachte. Aber sie ließ nicht zu, dass all diese Widrigkeiten ihre Zukunft bestimmten. In ihrer Abschlussrede erzählt sie von ihrem Traum Wildniscamps für junge Mädchen zu organisieren, damit diese ihr wahres Selbst entdecken können.

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Lebe Deine Wahrheit

Während eines Campingausflugs in Namibia entdeckten meine Eltern das Paradies an einem Ort, den auch Livingstone einst als “Garten Eden” bezeichnete. Es war in einer

Aisha Abdullahi Bubah

idimma

Aisha Abdullahi Bubah – Nigeria

Nigeria hat eine Bevölkerung von über 212 Millionen Menschen. Landesweit gibt es jedoch nur 250 Psychiater und eine noch geringere Anzahl an Psychologen. Idimma, die Organisation von Aisha, bildet Laienberater:innen und psychologische Ersthelfer:innen aus, die in ihren Gemeinden Unterstützung für die psychische Gesundheit leisten können. Aisha möchte eine offenere und einfühlsamere Gesellschaft schaffen, die sich vermehrt, um die mentalen Bedürfnisse der Menschen in ihren Communities kümmert.

Aisha sagt:

Weltweit stirbt alle 40 Sekunden ein Mensch durch Selbstmord. Depressionen gehören zu den häufigsten Ursachen. In Nigeria leiden über 7 Millionen Menschen an Depressionen, wobei weniger als 10 % Zugang zu einer Behandlung haben. Die COVID-19 Pandemie hat die Kluft beim Zugand zur psychischen Gesundheitsversorgung weiter vergrössert. 

Ich bin Psychologin und Zeugin der Auswirkungen von Konflikten auf die psychische Gesundheit, was mich dazu gebracht hat, idimma zu gründen. Wir arbeiten daran, den Zugang zu qualitativ hochwertiger psychischer Gesundheitsversorgung für Nigerianer zu verbessern, insbesondere für unterversorgte Gemeinden, unabhängig von Alter, Geschlecht und anderen soziodemografischen Barrieren. Dies geschieht durch Beratung, Kapazitätsaufbau, Forschung und Interessenvertretung, indem wir Gemeindemitglieder einbeziehen, um die Versorgungslücke zu schließen und den Zugang zu grundlegender psychosozialer Unterstützung zu erleichtern.

Wir haben auch die erste Beratungsstelle für psychische Gesundheit in Nigeria unter der nationalen Notrufnummer 112 eingerichtet, die in der Hauptstadt FCT als Pilotprojekt läuft und Hilfesuchenden rund um die Uhr kostenlose Beratungsdienste anbieten.

Empowering communities

Aisha spricht über die psychische Gesundheit und wieso es so wichtig ist, dass Menschen Zugang zu Psychologen und Therapien erhalten. Was derzeit in Nigeria leider nicht der Fall ist. 

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Wo alles besser wird

Aisha Abdullahi Bubah spricht ein wichtiges Thema an: den Zustand der psychischen Gesundheit in der heutigen Gesellschaft. In ihrem Heimatland Nigeria, mit einer Bevölkerung von