kanthari in Zeiten von Corona - Blog von Sabriye und Paul

Die weltweite Corona-Krise nimmt auch Indien in ihren Bann.  Am 24. März 2020 wurde in Indien eine sofortige Ausgangssperre deklariert. Unser Campus in Kerala ist geschlossen und der nächste Lehrgang ist vorerst verschoben. Die Krise beeinträchtig aber auch viele kanthari Absolventen in Asien, Afrika und Südamerika. Viele mussten ihre Aktivitäten einstellen, haben keinen Zugang mehr zu Funding Quellen und sind oft auch in ihrer persönlichen Existenz bedroht. 

Der Stiftungsrat hat beschlossen, für solche Notfälle schnell und unbürokratisch Hilfe zu leisten. Wir werden direkte finanzielle Unterstützung bieten, dort wo sie jetzt notwendig ist. Es ist uns ein grosses Anliegen, den kanthari Absolventen in den kommenden Monaten unter die Arme zu greifen. So stellen wir sicher, dass sie nach dem Abklingen der Corona Virus Situation möglichst rasch ihre sozialen Aktivitäten wieder aufnehmen. Wenn Sie diese Nothilfe der kanthari Stiftung auch unterstützen wollen, dann dürfen Sie dies gerne hier tun. Jeder Betrag ist hilfreich. Vielen herzlichen Dank.

Tag 9

Zurück in Indien Wir hatten zwar für eine Ausgangssperre gut vorgesorgt, aber am neunten Tag machen sich die Einschränkungen ein wenig bemerkbar. Da wir relativ spät mit den Pflanzungen begonnen hatten, geht uns jetzt langsam das Gemüse und Obst aus. Fleisch gibt es schon lange nicht mehr. Aber darauf lässt es sich ganz gut verzichten. Die Behörden in Kerala sorgen

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Tag 8

Krieg in Zeiten der Corona (Teil 2) Peace Crops, is eine initiative eines 2019 kanthari Absolventen aus Cameroon. In seiner 10-minütigen Abschlussrede beschreibt er ein Leben, jenseits von Frieden. Es war am 12. Juli 1998, Als Joshua Njeke gemeinsam mit seinem Vater und seinem jüngeren Bruder nach Hause fuhr. Sie hatten sich das Endspiel der Fußball Weltmeisterschaft angesehen und feierten

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Tag 7

Krieg in Zeiten der Corona (Teil 1) Wenn wir an kantharis in Krisen denken, erinnern wir uns zunächst einmal an Stürme in Odissa, Fluten in Kerala, Erdbeben in Nepal oder auch an Kriege, und hier besonders an den von der Welt fast unsichtbaren Bürgerkrieg in Cameroon. Es ist ein über Jahre schwelender Krieg zwischen der französisch und der englischsprachigen Bevölkerung.

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Tag 6

Und wie geht es den Kindern? Kinder sind direkt von der Viruserkrankung am wenigsten betroffen. Allerdings werden besonders Kinder ohne Angehörige von den Konsequenzen der 21tägigen Ausgangssperre am meisten spüren. Es geht hier um die vielen restlos überfüllten Kinderheime, besonders in Odissa. Gouri Shankar Mishra, kanthari Absolvent von 2015, gründete, An-Anya, eine Organisation, die sich gegen Kinderarbeit und für Kinderrechte

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Tag 5

Und wer freut sich? Wenn wir nicht besser wüssten, würde man denken, man sei irgendwo abgeschieden im Dschungel. Grillen, Frösche, Vögel aller Art, keine Eisenbahn in der Nacht, kein Straßenverkehr, keine Flugzeuge. Wenn ich mit kantharis, Freunden oder Familienangehörigen telefoniere, höre ich immer wieder begeisterte Ausrufe: “der Himmel war noch nie so blau und die Flüsse noch nie so klar!”

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Tag 4

  Überall spricht man von besonders gefährdeten Risiko Patienten. Viele unserer kantharis weltweit arbeiten genau mit dieser Zielgruppe.  Da ist zum Beispiel Henry, ein kanthari Absolvent von 2017 aus Kenia. Er ist Gründer von Kick-start-Kilifi, ein alternatives Ausbildungszentrum für die vielen Jugendlichen, die aus Armutsgründen die Schule verlassen müssen.  Die Region Kilifi wird laut Henry auch das Armenhaus Kenias genannt.

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