kanthari Alumni
Maria Opolot
Maria weiss, wie es sich anfühlt, als Kind dem Justizsystem ausgeliefert zu sein. Als Jugendliche wurde sie selbst inhaftiert. Sie verstand nicht, was geschah. Es gab keinen Anwalt, keine Erklärung, niemanden, der auf ihrer Seite stand. Diese Zeit hat ihr Leben verändert. Sie verlor Vertrauen, musste die Schule abbrechen und brauchte Jahre, um wieder einen Weg zu finden.
Genau aus dieser Erfahrung entstand Ikoku. Maria entschied, dass kein Kind das erleben soll, was sie erlebt hat. Sie wurde Anwältin und begann, Kinder zu verteidigen, die wie sie ohne Schutz vor Gericht standen. Heute arbeitet sie mit Polizei, Gerichten und Familien zusammen, damit Kinder nicht im System verloren gehen. Für sie ist jedes Kind mehr als ein Fall. Es ist ein Leben, das noch offen ist.
Ikoku ist kein theoretisches Projekt. Es ist die Antwort einer Frau, die selbst erlebt hat, wie viel ein einziger Mensch verändern kann, wenn er nicht wegschaut.