Uwezo - Stark dank Hospitality

Aktiv

Die Fakten

Region, Land
Konza, Kajiado County, Kenia
Gegründet von kanthari
Mary Mutua
Lehrgang
Projektdauer
November 2025 - Dezember 2026
Projektbudget
USD 45'000
Uwezo bietet 60 jungen Menschen aus Kenias informellen Siedlungen ein sechsmonatiges Residential-Training in Gastgewerbe, Unternehmertum und Lebenskompetenzen. Viele von ihnen sind Teenager-Muetter oder junge Frauen, die in Armut, Gewalt und Stigmatisierung feststecken. Das Projekt schafft einen sicheren Raum ausserhalb der Slums, in dem sie lernen, heilen und neue Zukunftsbilder entwickeln können. Die Kombination aus praktischem Training, Mentoring und stabiler Unterkunft ermöglicht es ihnen, Arbeit zu finden oder eigene kleine Geschäfte aufzubauen und damit den Kreislauf der Armut zu durchbrechen.

Lernen Sie das Projekt kennen

Problem
In den Slums Kenias bedeutet Jugend zu oft Überleben. Armut, Gewalt und Arbeitslosigkeit bestimmen den Alltag, während 67 Prozent der jungen Menschen zwischen 15 und 34 Jahren ohne feste Arbeit sind. Viele greifen aus Mangel an Alternativen zu Drogen, Kleinkriminalität oder riskanten Überlebensstrategien. Besonders hart trifft es Teenagermütter und junge Frauen, die aufgrund früher Schwangerschaften, Diskriminierung oder fehlender Schulbildung abgestempelt und ausgegrenzt werden. Ohne Ausbildung, ohne Schutzraum, ohne Netzwerke bleibt ihr Leben von Abhängigkeit geprägt. Dazu kommen die harten Realitäten des Slumlebens: ständige Unsicherheit, Gewalt, fehlende Privatsphäre, ein permanenter Druck, sofort Einkommen zu erzielen. Trainingsprogramme scheitern oft daran, dass sie teuer, unzugänglich oder mitten im Slum angesiedelt sind – dort, wo negative Einflüsse jeden Fortschritt zunichtemachen. Wer nie einen sicheren Ort erlebt hat, bricht schnell ab. Twajali begegnet diesen Herausforderungen, indem das Projekt jungen Menschen erstmals Distanz zu ihrem belastenden Umfeld ermöglicht. Abseits der Slums, in einer stabilen Umgebung, können sie sich auf Lernen, Heilung und neue Lebenswege konzentrieren. Genau hier setzt Uwezo an: mit Würde, Struktur und echter Zukunftsperspektive.
Direkt profitieren 60 marginalisierte Jugendliche im Alter von 18 bis 35 Jahren, mindestens die Hälfte davon Teenagermütter und junge Frauen. Indirekt wirkt das Projekt auf rund 300 Menschen aus ihrem Umfeld – Kinder, Familien, Arbeitgeber und Nachbarschaften, die durch stabile Einkommen, Vorbilder und neue Hoffnung gestärkt werden.
Uwezo schafft einen geschützten Lern- und Lebensort fernab der Risiken des Slums. In Konza leben die Teilnehmenden sechs Monate lang in einer Umgebung, die ihnen zum ersten Mal Sicherheit, Respekt und Ruhe bietet. Dort erhalten sie praxisnahes Training in Gastronomie, Service, Housekeeping, Front-Office-Arbeit und Kundenorientierung. Ergänzend lernen sie Grundlagen des Unternehmertums, sodass sie nach Abschluss nicht nur angestellt arbeiten, sondern auch eigene kleine Catering- oder Backbetriebe aufbauen können. Der Wandel entsteht jedoch nicht nur durch Fachwissen, sondern durch das Umfeld. Viele kommen aus instabilen, teils gewaltgeprägten Familien. Erst der Abstand zu alten Mustern erlaubt es ihnen, Routinen zu entwickeln, Selbstvertrauen aufzubauen und Verantwortung zu übernehmen. Psychosoziale Begleitung, Mentoring und tägliche Struktur geben ihnen Halt. Nach der Ausbildung unterstützt Twajali den Übergang in Arbeit durch Praktika, Jobvermittlung und das Alumni- und Innovationszentrum. So entsteht ein Weg, der nicht nur Einkommen, sondern langfristige Stabilität und neue Lebensperspektiven eröffnet.
Uwezo schafft einen geschützten Lern- und Lebensort fernab der Risiken des Slums. In Konza leben die Teilnehmenden sechs Monate lang in einer Umgebung, die ihnen zum ersten Mal Sicherheit, Respekt und Ruhe bietet. Dort erhalten sie praxisnahes Training in Gastronomie, Service, Housekeeping, Front-Office-Arbeit und Kundenorientierung. Ergänzend lernen sie Grundlagen des Unternehmertums, sodass sie nach Abschluss nicht nur angestellt arbeiten, sondern auch eigene kleine Catering- oder Backbetriebe aufbauen können. Der Wandel entsteht jedoch nicht nur durch Fachwissen, sondern durch das Umfeld. Viele kommen aus instabilen, teils gewaltgeprägten Familien. Erst der Abstand zu alten Mustern erlaubt es ihnen, Routinen zu entwickeln, Selbstvertrauen aufzubauen und Verantwortung zu übernehmen. Psychosoziale Begleitung, Mentoring und tägliche Struktur geben ihnen Halt. Nach der Ausbildung unterstützt Twajali den Übergang in Arbeit durch Praktika, Jobvermittlung und das Alumni- und Innovationszentrum. So entsteht ein Weg, der nicht nur Einkommen, sondern langfristige Stabilität und neue Lebensperspektiven eröffnet.

kanthari Alumni

Mary Mutua

Mary Mutua kennt den Kampf ums Überleben besser als jede Theorie. Als junge Frau zog sie nach Kibera, einem der grössten Slums Afrikas, wo Gewalt, Ausbeutung und Perspektivlosigkeit zum Alltag gehören. Sie arbeitete in schlecht bezahlten Jobs, wurde ausgebeutet und musste sich immer wieder behaupten, um nicht vollends im Chaos des Slums unterzugehen. Ihr Wendepunkt kam, als sie Zugang zu einem Trainingsprogramm erhielt, das ihr den Einstieg in die Hospitality-Welt ermöglichte. Zum ersten Mal spürte sie, dass ihr Leben mehr sein konnte als ein ständiger Kampf. Später nahm sie am kanthari Leadership Training in Indien teil. Dort fand sie Worte für das, was sie in Kibera erlebt hatte, und die Kraft, daraus eine Vision zu formen. Sie wollte jungen Menschen geben, was sie selbst dringend gebraucht hätte: einen sicheren Ort, an dem sie wachsen und sich neu erfinden können. Mit Twajali erschafft Mary genau diesen Raum. Ihre eigene Geschichte macht sie zu einer glaubwürdigen Führungsperson. Die Jugendlichen spüren, dass sie ihnen nicht von oben begegnet, sondern von Herz zu Herz.