kantharis in Corona Zeiten

kanthari in Zeiten von Corona - Blog von Sabriye und Paul

Die weltweite Corona-Krise nimmt auch Indien in ihren Bann.  Am 24. März 2020 wurde in Indien eine sofortige Ausgangssperre deklariert, welche unterdessen bis zum 30. Juni 2020 verlängert wurde. Unser Campus in Kerala ist geschlossen und der 2020 Lehrgang ist vorerst auf unbestimmte Zeit verschoben. Die Krise beeinträchtig aber auch viele kanthari Absolventen in Asien, Afrika und Südamerika. Viele mussten ihre Aktivitäten einstellen, haben keinen Zugang mehr zu Funding Quellen und sind oft auch in ihrer persönlichen Existenz bedroht. 

Der Stiftungsrat hat beschlossen, für solche Notfälle schnell und unbürokratisch Hilfe zu leisten. Wir werden direkte finanzielle Unterstützung bieten, dort wo sie jetzt notwendig ist. Es ist uns ein grosses Anliegen, den kanthari Absolventen in den kommenden Monaten unter die Arme zu greifen. So stellen wir sicher, dass sie nach dem Abklingen der Corona Virus Situation möglichst rasch ihre sozialen Aktivitäten wieder aufnehmen. Wenn Sie diese Nothilfe der kanthari Stiftung auch unterstützen wollen, dann dürfen Sie dies gerne hier tun. Jeder Betrag ist hilfreich. Vielen herzlichen Dank.

Tag 178 – Umkonstruierte Konstrukte oder die Freiheit albern zu sein

(Von Chacko Jacob) Einige Wochen nachdem der elfte Kurs begonnen hatte, stieß ich als Katalysator, so werden bei kanthari die Trainer genannt, zum kanthari Team dazu. Da wir sieben Monate lang gemeinsam leben, lernen und uns auseinandersetzen, lernte ich die kantharis dieser Generation und einige Ehemaligen, die ebenfalls als Katalysatoren für kürzere Zeit kamen, sehr gut kennen. Angeregt von den

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Tag 171 – Wehr Dich!

(Von Chacko Jacob) Eine Frau versucht, in einen Bus einzusteigen. Sie schafft es kaum, denn der Busfahrer hat keine Zeit zu verlieren. Während der Bus Gas gibt und auf der mit Schlaglöchern besäten Straße auf und niederhüpft, zieht sie sich an einem Griff hoch und stolpert in die übervolle Kabine. Da spürt sie plötzlich eine helfende Hand, die sie zu

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Tag 164 – Windelweisheiten!

Wie sich die Wege der Wegwerfwindeln mit denen der Wasserhyazinthen kreuzen. Es ist keine Bollywood Schnulze, keine Liebe auf den ersten Blick. Wir sprechen hier eher von einer Zwangsehe zwischen Wegwerfwindel und Wasserhyazinthe. Bei so unterschiedlichen Heiratskandidaten werden die Leser und Leserinnen sich fragen, wie kann so eine Ehe funktionieren? Wo liegen die Gemeinsamkeiten? Man muss nicht weit suchen: Gemeinsam

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Tag 157 – Wie der Lockdown-Wahnsinn uns zu neuen Werkzeugen verhalf!

(Von Chacko Jacob, kanthari-Katalysator) Vor etwa einer Million Jahren entdeckte der Homo Erectus das Feuer und veränderte damit den Lauf der Geschichte. Die damaligen Menschen erlangten die Kontrolle über etwas Gefährliches und Mächtiges und nutzten es zu ihrem Vorteil. Es half ihnen, sich in anderen, eher menschenfeindlichen Gegenden anzusiedeln. Machen wir mal einen großen Schritt vorwärts. Die geschichtliche Verbindung zum

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Tag 150 – Corona und der fehlende Händedruck

Ich komme aus einer Zeit, in der ein Händedruck unter Gleichaltrigen als eine erste Geste des Kennenlernens üblich war. Heute, in Zeiten, in denen „Social Distancing“ grossgeschrieben wird, fühlt sich das ehemals alltägliche Händeschütteln wie ein Relikt eines anderen Jahrhunderts an. Ist das unsere Zukunft? Und was wird fehlen? Es gibt einiges über die Relevanz des Händedrucks in Büchern oder

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Tag 143 – Fit für die Zeit nach Corona

Mein Anruf holte sie aus der Probe für eine Reality Tanz-Show, ein Tele-Wettbewerb, der in Kürze ausgestrahlt werden soll. Bekannte Tanzpaare kommen aus ganz Nepal, um vor einem kritischen Fernsehpublikum gegeneinander anzutreten. Das Publikum entscheidet, wer rausfliegt und wer noch eine weitere Tanz-Einlage geben darf. “Und wer ist Dein Partner?”, frage ich neugierig. “Sie lacht verschmitzt: “Mein Partner ist mein

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Tag 136 – Herausforderung am Vellayani See

Von Ajith Kumar, Manager Administration kanthari Vor nicht allzu langer Zeit, da gab es einen glitzernden Süßwasser-See. Ich schreibe hier vom Vellayani-See, einer bei Fotografen und Kameraleuten beliebten Hintergrunds Kulissen. Das Ambiente war immer eines der schönsten hier in Kerala. Und wir haben Glück, dass unser Campus direkt an den See anschließt. Doch über die Jahre hat sich das Szenario

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Tag 129 -Herausforderungen bieten Chancen – alternatives Lernen im ländlichen Nigeria

Von Odunayo Aliu, einer kanthari-Absolventin von 2018 und Gründerin von Bramble. Irgendwo in einem Dorf, inmitten eines dichten Dschungels, lernen Mädchen und Jungen durch den täglichen Gebrauch von Holz, durch den Umgang mit Insekten, durch das Spielen mit altem Plastikmüll und all den Dingen, die sie in die Hand bekommen. Manchmal sehen sie sich Videos an, die ihnen weiterhelfen, wie

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Tag 122

(von Meghana Raveendra, kanthari 2019, Gründerin von moringa) Nach den Angaben des indischen National Crime Records Bureaus waren Prüfungsversagen von Schülern verantwortlich für 2 % aller Selbstmorde.Dabei geht es nur um die aufgezeichneten Fälle. Die Dunkelziffer ist wahrscheinlich viel höher. Ich bin als Kind, zwischen 1991 und 2001, in Pune, Maharashtra (Indien) in eine Privatschule gegangen. Für mich bedeutete das

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Tag 116 – Yes, Sierra Leone! (Teil 2)

„Als wir dort ankamen, atmeten wir auf, denn wir hatten doch unsere Sache gut gemacht. Was wir nicht ahnten, war, dass es noch viel schlimmer kommen würde. Es gab andere Rebellen, die uns zum Einstand erst einmal eine Runde auspeitschten.“  Diese Art der Brutalität wurde zum Alltag und Sahr kann sich heute nur noch klar an ein Ereignis erinnern, das

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Tag 115 – Yes, Sierra Leone! (Teil 1)

Ganz im Osten von Sierra Leone, im Drei-Länder-Eck Sierra Leone, Guinea und Liberia, fließt der Manor. Dieser Grenzfluss trennt Sierra Leone von Guinea. Er bildet die erste Hürde für viele Flüchtlinge, die hier ihre gefährliche Reise nach Europa antreten, eine Reise, auf der die meisten von ihnen entweder verunglücken, als Sklaven verkauft oder sogar ermordet werden. Von denen, die nach

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Tag 108 – „Video abschalten“ – über einen unerwarteten Vorteil der Online Bildung

Ein Gastbeitrag von Abhik Bhattacharya Kommentar vom kanthari Team: Liebe Leserinnen und Leser, wir haben in unserem Blog „kantharis in Zeiten von Corona“ zwei kritische Beiträge über das Online Lernen gebracht: Tag 23 (Meghana Raveendra, Gründerin von moringa) and Tag 47 (Abhijit Sinha, Gründer von Project DEFY).In diesem Blog Post lassen wir einen Gastbeitrag zu, der sich mit den Vorteilen

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Tag 101 – Agroforest (Obstwald)

Ein Blick in den eigenen Traum eines zukünftigen kanthari Teilnehmers(Von Biman Roy) „Ich wurde für den kanthari-Kurs 2020 ausgewählt. Obwohl unser Programm, COVID-19 bedingt, noch nicht begonnen hat, bekommen wir mit Hilfe unserer Katalysatoren – so werden im kanthari Institut die Trainer genannt – bereits einen Einblick in die Aufgaben, die wir während des kanthari Lehrganges zu bewältigen lernen. Da

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Tag 94 – Im Schatten von Krieg und Coroan

Vielleicht erinnern sich einige Interessenten unseres Blogs an die Artikel vom 31. März und 1. April 2020. Es ging um Krieg in Zeiten der Corona Pandemie. Oder besser, es ging um das Ausbleiben des über viele Jahre schwelenden Bürgerkrieges zwischen dem französischsprachigen und dem englischsprachigen Teil Kameruns. Unsere kantharis aus dem englischen Teil schickten uns fast euphorische Botschaften: „Während die

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Tag 87 – Pride in Isolation

(Von Chacko Jacob) “Würde es dich stören, wenn einer der Teilnehmer aus einem anderen Kulturkreis kommt oder vollkommen andere Weltanschauungen hat?” “Absolut nicht! Ich finde es großartig, wenn die unterschiedlichsten Menschen zusammenkommen. Das ist geistig sehr anregend!” “Einige unserer Teilnehmer sind schwul, lesbisch oder transgender. Sie werden in ihren eigenen Ländern aufs schärfste diskriminiert. Wie stehst Du dazu?” „Aah… Schwule,

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Tag 80 – Zeit, sparsam zu sein

(Von Olubodun Akinyele, 2019 kanthari) Als ich im Dezember letzten Jahres mich von kanthari und allen Teilnehmern verabschiedete und daraufhin ins Flugzeug stieg, war ich voller gemischter Gefühle. Natürlich freute ich mich auf meine Familie, aber ich ließ auch vieles zurück: Freunde in Kerala und Erinnerungen an eine intensive Zeit. Zugleich freute ich mich auch zu einem internationalen Netzwerk von

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Tag 73 – Was können wir von Kolibris in Zeiten von Corona lernen?

Der Kolibri ist dafür bekannt, der kleinste und, bezüglich seiner Körpergröße, der schnellste Vogel der Welt zu sein. Weniger bekannt ist er für seine Flugkünste: Mit 40 bis 50 Flügelschlägen pro Sekunde hält er sich still in der Luft, um aus einer Blühte Nektar saugen zu können, er fliegt rückwärts, seitwärts und ist in der Lage bei drohender Gefahr, schnelle

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Tag 66 – Durian, für eine gerechtere Welt

(von Tony Joy, 2017 kanthari Absolventin) Krisen können dazu genutzt werden, Menschen, die sich nicht wehren können, nach Strich und Faden auszunutzen.Ich frage mich im Moment, warum haben sich die Preise für lokal verarbeitete Lebensmittel plötzlich verdreifacht? Da beschweren wir uns über das Versagen der Regierung, aber wie steht es mit uns und unserem Gerechtigkeitsgefühl untereinander? In einem nigerianischen Haushalt

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Tag 55 – Ein Blick zurück und weiter vorwärts

 (Von Chacko Jacob) „Lockdown 4.0“ so nennt man hier in Indien die neuesten Ausgangsregeln, die sich mindestens bis zum 31 Mai hinstrecken werden. Gelockert ist die Regelung des interstaatlichen Verkehrs, man darf nun von einem zum nächsten Staat reisen, allerdings nur mit besonderer Erlaubnis. Es gibt eine begrenzte Öffnung der Gemüsemärkte und Liefer-Dienste, und, ganz wichtig, Sport-Veranstaltungen dürfen in Stadien

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Tag 54 – Entspannt Euch nur nicht zu früh!

Überall in der Welt sieht es so aus, als würden sich die Menschen langsam an die Situation gewöhnen. Nachrichten über Neuinfektionen und Todesfälle gehören fast schon zum Alltag und werden kaum mehr kommentiert. In Indien werden Regionen in Farben eingeteilt. Rot bedeutet Alarm, Infektionen sind noch an der Tagesordnung, orange, es hat schon seit einigen Tagen keinen neuen Covid-Fall mehr

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Tag 53 – VAHANI, Stipendien gegen die Ungleichheit

(von Jaishree Misra, indische Autorin) Als Savej Hassan die Schule beendete, gesteht er seine Angst, weit in die Zukunft zu schauen. In unserem Gespräch wechselt er zu Hindi, um zu erklären, wie er sich als 16-jähriger fühlt. obwohl er durchweg ein guter Schüler gewesen war, War der Weg vor ihm vollkommen dhundli-dhundli-si (Hindi: ‘neblig, trüb’). Er drückt damit die Verwirrung

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Tag 52 – Lasst uns das Hamsterrad zum Karussell umbauen

 Von: Viviane Ruof. Viviane kommt aus der Schweiz, hat im letzten Jahr Abitur gemacht, und auf ihrer Indien Reise, kurz vor dem indischen Lockdown, das kanthari Institut für 3 Tage besucht. Wie Sprossen, die im Frühling zaghaft durch das Laub stechen, trauen sich nun immer mehr Menschen wieder auf die Straße. Allmählich öffnen die ersten Läden wieder und gestern kehrte

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Tag 51 – Es ist okay zuzugeben, dass ich nicht okay bin!

von Anand Mathew, ehemaliger Praktikant Ich komme aus einer kleinen Stadt namens Kottayam im Bundesstaat Kerala. Hier hatten wir relativ viel Glück. Während der ersten Virus-Welle Anfang des Jahres gab es in unserem gesamten Bezirk nur drei oder vier Krankheitsfälle. Gerade als am 23. April die Reisebeschränkungen für Kottayam aufgehoben wurden und wir uns glücklich mit einem Seufzer der Erleichterung

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Tag 50 – Indien und Deutschland in Zeiten der Krise, Gedanken einer Ausländerin in Deutschland

(Von Priya Mohan, ehemalige kanthari Intake-Koordinatorin, heute arbeitet sie bei der Deutschen Welle in Bonn) Als eine „Keralite“, eine Frau aus Kerala, die seit einigen Jahren in Deutschland lebt, habe ich hier so viele Änderungen meines Lebens erfahren, dass sie für mehr als eine Lebenszeit ausreichen. Und während sich meine Wurzeln nach den einfachen irdischen Freuden von „Gods Own Country“

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Tag 49 – Drei Tage bei kanthari

Von Ananya Ayasi, Freiwillige bei Make A Difference MAD (Make A Difference) ist eine Organisation, die in ganz Indien in 23 Städten arbeitet. Wir fördern Heim-Kinder in schulischer Hinsicht, sodass sie ebenfalls gute Noten erzielen können. Jedes Jahr organisieren wir für die Kinder so genannte „Traum-Camps“ für 2 bis 3 Tage. Dafür suchen wir besondere Orte, fernab von ihrem alltäglichen

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Tag 48 – Ein anderes Virus, mit dem Menschen leben müssen

kanthari Talks, Dezember 2015: Das Publikum wird durch eine kurze Vorstellung des nächsten Sprechers auf das, was da kommt, vorbereitet. Vielleicht spüren die Gäste unsere Spannung. Denn is ist Mucks Mäuschen Still. Es scheint als hätten sogar die Krähen vor dem Auditorium in ihrem ewigen Krächzen innegehalten, um einen Zeitzeugen zu lauschen. Es war das letzte Mal, dass wir Manzi

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Tag 47 – Covid-19 und die Generation Z

Wer hätte das gedacht! Als wir uns gerade auf die weltweiten Lockerungen der Ausgangssperre freuen durften, gibt es schon gleich wieder den nächsten Dämpfer. Die Generation Z, also diejenigen, die zwischen 1997 und 2012 geboren wurden, werden sich nie mehr von den Folgen der Corona Krise erholen können. Das sind mal „Großartige“ Aussichten für die heutigen Schüler und Studienanfänger. Birgit,

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Tag 46 – Eine neue Stille

Gast Blog von Teresa Millich (einer ehemaligen kanthari Praktikantin) Da ist sie wieder, die erschütternde Erinnerung, dass wir unsere Menschlichkeit noch nicht überwunden haben. Das Streben nach der Kontrolle, die Illusion der Überlegenheit, haben uns am Ende eben nur von ihr entfernt. Die Menschlichkeit, unsere essenziellste, wohl wichtigste Eigenschaft. Begraben unter den Informationsfluten, dem lauten Rattern und Ächzen des automatisierten

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Tag 45 – Denkanstoss

(Autor Unbekannt) Wir schliefen ein in einer Welt und wachten auf in einer Anderen. Eine Welt, in der Disney keine Magie mehr über uns hat, in der Paris nicht mehr als romantisch gilt, in der New York schläft, in der Mekka verweist und in der die chinesische Mauer keine Festung mehr ist. Umarmungen und Küsse werden plötzlich zu Waffen und

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Tag 44 – Sport: Entertainment? Sozialer Klebstoff?  Oder Lebensretter?

Von Riya Orison, Praktikantin am kanthari Institut während der Ausgangssperre Die Pandemie hat uns alle dazu angestimmt, die Bedeutung vieler alltäglicher Aktivitäten in Frage zu stellen. Eine dieser Fragen, dreht sich um Sport. Sport im Fernsehen oder Sport als Aktion. Während einer Diskussion im kanthari Team, war Paul der klaren Ansicht, dass wir gut auf Sportereignisse wie Fußball im Fernsehen

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Tag 43 – Corona und die Bienen

Wer in den letzten Tagen das Gefühl hatte, an Corona Neuigkeiten zu ertrinken, dem wurde tatsächlich etwas Neues geboten: Die Killerbiene! Sie verbreitet sich über den amerikanischen Kontinent. 50 Menschen sterben pro Jahr durch Stiche, ganze Bienen Populationen werden wortwörtlich zu Hackfleisch verarbeitet. Und? Appetit auf Neues? Oder bleiben wir lieber bei Covid 19, dem Altbekannten? Wie wäre es mit

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Tag 42 – Corona machts möglich: Die Ängstlichen entspannen und die Starken drehen durch

Von Meghana Raveendra, 2019 kanthari Absolventin und Gründerin von Moringa, einer Organisation, die sich um Angststörungen von Schülern kümmert Mit über 45.000 Fällen landesweit und mit 6500 bestätigten Fällen ist Mumbai derzeit das Covid-Epizentrum von Indien. Ich wohne im neunten Stock eines 11-stöckigen Wohnhauses. In den vergangenen 40 Tagen wurden wir in unseren vier Wänden „eingesperrt“, und man spürt, dass

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Tag 41 – Wäre alles nach Plan gegange, dann…

Wir fragen uns manchmal, wie viele Menschen machen sich eigentlich verrückt, weil nichts in diesem Frühjahr nach Plan gegangen ist?  Alle Veranstaltungen, Prüfungen, Bauvorhaben, Reisen und anstehende medizinische Eingriffe sind entweder ausgefallen oder auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Wie viele Menschen schieben wohl den „Corona Blues“, weil nichts mehr so ist, wie es sein sollte? Weder Paul noch ich sind

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Tag 40 – Wechselwinde

©josephpisani.com (Von Chacko Jacob) In den letzten Tagen machte Kardinal Konrad Krajewski, der „päpstliche Almosengeber“, Schlagzeilen, als er einer kleinen Gemeinschaft von transgender Frauen in der Nähe von Rom Geld überwies. Die Ausgangssperre hat ihre Haupteinkommensquelle – die Prostitution – beeinträchtigt. Diese kleine Gemeinschaft musste um Nahrung kämpfen, denn sie wurde von der italienischen Regierung nicht wahrgenommen. Viele verstecken sich

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Tag 39 – Wir müssen leider drinnen bleiben!

„Es ist absurd. Jetzt, wo wir langsam unser Leben zurückbekommen und wieder vor die Tür dürfen, heißt es, Blinde und Behinderte bitte drinnen bleiben.“ Lorena fängt schallend an zu lachen, „sind wir Blinden mehr anfällig, weil wir das Virus nicht sehen?“ Lorena Acula, eine kanthari Absolventin von 2013, ist Gründerin von „Future Vision“ Sie kommt aus den Philippinen und leitet

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Tag 38 – Corona befreit die Sklaven von Libanon und macht sie zu Obdachlosen

Sie hatten schon lange nichts mehr. Seit neun Monaten, seit der internen politischen Krise im Libanon, wurden keine Dollars mehr ausgezahlt und damit gab es für die meisten keine Gehälter. Viele lebten zwar noch in den Häusern ihrer Ausbeuter, doch heute, mit der Corona Pandemie stehen sie jetzt vor der drohenden Obdachlosigkeit und kämpfen täglich ums Überleben. Es geht um

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Tag 37 – Lockdown Am Vellayani See

Der heutige Blog-Post stammt von einer Freiwilligen, die während des Corona-Ausbruchs im kanthari Campus ‘gestrandet’ ist. Für sie offenbar nicht der schlechteste Ort, eingesperrt zu sein. (Von Riya Orison) Nachdem ich im vergangenen Jahr meinen Firmenjob aufgegeben hatte, suchte ich nach Möglichkeiten für ein Praktikum im sozialen Bereich. Eine Freundin erwähnte kanthari, und ich bewarb mich sofort als Freiwillige, nur

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Tag 36 – Ein Blick aus Spanien, dem Covid-Epizentrum Europas

Liebe Leserinnen und Leser, die Ausgangssperre wurde, wie gestern verkündet, in ganz Indien bis mindestens den 15. Mai verlängert. Das bedeutet für unsere kantharis, besonders in den abgelegenen Gebieten Indiens, noch mehr Arbeit und für uns bedeutet das weitere Berichte, um Sie auf dem Laufenden zu halten. Wir möchten uns herzlich für Ihr Interesse und die großzügigen Spenden für die

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Tag 35 – Von Fröschen, Bibern und Adlern (Teil 3)

Ich vergleiche in den letzten drei Blog Posts drei verschiedene Filmprojekte. Alle haben das Ziel, eine positive Veränderung anzustoßen. Doch die Perspektiven unterscheiden sich beträchtlich. Der eine handelt aus der Frosch-Perspektive, er sitzt mitten im Geschehen und hat zwei Möglichkeiten, Resignation oder Aktion. Der Nächste ist ein Biber, der entweder interessiert zuschaut oder sich solidarisch zeigt und anpackt. Und nun

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Tag 34 – Von Fröschen, Bibern und Adlern (Teil 2)

Es geht heute wieder um die drei Tiere als Symbole für verschiedene kanthari Typen und ihre ganz speziellen Herangehensweisen an eine bestimmte Problematik. In diesem Zusammenhang stelle ich drei Film-Initiativen vor, die aus ganz unterschiedlichen Motivationen ins Leben gerufen wurden. Gestern war die Mukuru Angaza Film-Akademie an der Reihe. Es ist eine Initiative für filmbegeisterte Slumkinder, ins Leben gerufen von

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Tag 33 – Von Fröschen, Bibern, und Adlern

Stellt Euch vor, es gibt ein Problem und keiner kann es umfassend beschreiben. Warum nicht? Weil wir alle mitten drinsitzen. Im kanthari Jargon bedeutet das: wir sind alle Frösche und sehen das Problem aus einer begrenzten Perspektive, nämlich der Frosch-Perspektive. Normalerweise wird allerdings eine Problem Analyse von außen gestellt. Es sind die journalisten, politiker oder Sozialarbeiter, die dem Problem auf

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Tag 32 – Schulschliessung? Fluch? oder

Von Ashu Egbe Marlyse und Paul Kronenberg ”Die besten Lehrer sind diejenigen, die zeigen, wo es etwas zu Sehen gibt, aber nicht sagen, was man dort sehen kann.“ – Alexandra K. Trenfor Die Corona-Krise hat die Bildungseinrichtungen in der ganzen Welt stark in Mitleidenschaft gezogen. Bis zum 21. April 2020 waren etwa 1,7 Milliarden Lernende betroffen. Laut UNESCO haben 191

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Tag 31 – Verbindung

Ragunath mit Kollegen wie er gestrandete Wanderarbeiter unterstuetzt von Chacko Jacob Weltweit gibt es schätzungsweise 10 Millionen NGOs. Sie setzen sich ein für die Ausgegrenzten, für die Kranken, arbeiten für einen dauerhaften Frieden in kriegsgeschüttelten Regionen oder ernähren die Hungrigen und befähigen sie zu einem Leben der Selbständigkeit und Würde. In Krisensituationen wie der Jetzigen stehen sie an vorderster Front.

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Tag 30 – Von SARS, Zähnen und Fröschen

Erinnert Ihr Euch noch an den vergleichsweise Harmlosen SARS Ausbruch vor etwa 17 Jahren? Paul und ich befanden uns in Zeiten der SARS Epidemie, im Ursprungsland, in der Volksrepublik China, wenn auch geographisch eher am Rande des Geschehens. Wir lebten damals in der tibetisch autonomen Region, als 2002-2003 im Flachland Chinas das SARS Virus seine Runde machte. SARS steht für

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Tag 29 – Daumen hoch für eine offene Gesellschaft (Teil 2)

Die Wochen, die er in Gefangenschaft verbracht hatte und besonders die Bilder der ermordeten Behinderten ließen ihn nicht los, sie veränderten sein Leben. „Ich wollte jetzt nicht nur einfach Lehrer werden. Ich wollte mit Behinderten arbeiten. Also sattelte ich um auf Sonderpädagogik und wurde Lehrer für blinde, hörgeschädigte und körperlich behinderte Kinder. Das machte mir großen Spaß. Ich lernte die

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Tag 28 – Daumen hoch für eine offene Gesellschaft (Teil 1)

Von 226 kanthari Absolventen, haben wir in den letzten Wochen weit über hundert soziale Veränderer in mehr als vierzig Ländern kontaktiert. Obwohl sich alle mit der gleichen Krise auseinandersetzen müssen und ähnliche Restriktionen wie mehr oder weniger rigorose Ausgangssperren und Mangel an Nahrungsmitteln erfahren, ist es doch erstaunlich, wie unterschiedlich jeder Einzelne auf die Veränderungen reagiert. Da gibt die Einen,

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Tag 27 – Die Krise aus einem anderen Blickwinkel

„Sehr verehrte Damen und Herren! Die nächste Sprecherin ist Amrita Gyawali aus Nepal!“ Es gibt Applaus … aber die Bühne bleibt leer. Doch dann eine Stimme aus den Lautsprechern: „Und was passiert jetzt?“ Vor der ersten Zuschauerreihe steht ein Rollstuhl mit Amrita. Sie grinst ins Publikum, dann zeigt sie hinter sich auf die Bühne und fragt: „Sollte ich nicht da

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Tag 26 – Frauen müssen ran

(Von Chacko Jacob, kanthari katalyst) „Sauberere Luft, eine lebendigere Tierwelt, eine ruhigere Umgebung … Ist diese Situation nicht auch eine Erleichterung für Mutter Natur?“, Fragte ich mich laut. „Mutter Natur?!“, Maßregelt mich eine verärgerte Feministin. „Warum nicht einfach nur NATUR?“ Meine erste Reaktion war, ihren Kommentar als „Überreaktion“ abzubürsten. „Ach, Natur könnte genauso gut jedes andere Familienmitglied sein. Ich mag

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Tag 25 – Albert Schweitzer Schule in Kenia

„Wer von uns hat so etwas schon erlebt? Die Schule schließt Corona bedingt und die Schüler wollen einfach nicht nach Hause gehen!“ Eine gute Freundin erzählt mir von ihrem Patenprojekt, in Kombewa in Kisumu County, Kenia. Sie beschreibt mir Photos, auf denen die Schüler ratlos im Schatten eines Baumes stehen und sehr nachdenklich aussehen. Mit Viren kennen sie sich aus,

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Tag 24 – Was bedeutet „Empowerment“?

Es geht im sozialen Sektor ein Sprichwort um, das zwar einen richtigen Grundsatz enthält, aber durch das viele Zitieren ziemlich abgenutzt wirkt, wie etwa ein altes Lieblingsshirt, dass zu oft getragen wurde. Alle diejenigen, die, wie ich, dem zum Klischee gewordenen Sprichwort überdrüssig sind, bitte ich um Verzeihung, dass ich es hier noch mal aus der Mottenkiste ziehe. „Give a

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Tag 23 – Meghana Raveendra Gründerin von Moringa

(Von Chacko Jakob, kanthari Katalyst) April ist hier in Indien die heißeste Zeit. Schüler und Studenten hätten jetzt zwei lange Monate Sommerferien. Kurz vorher hätte es Prüfungen gegeben, doch die fielen in diesem Jahr aus. Die Ferien kamen unverhofft früh. Studenten, die moderne Universitäten besuchen, haben die Möglichkeit, sich online weiterzubilden. Aber die vielen Kinder? Trotz Corona-Freizeit gibt es keinen

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Tag 22 – ‚Rural is cool‘ – oder – die Transformationswaschmaschine

Es hat sich im letzten Jahrzehnt weltweit eine recht Argwöhnische Haltung gegenüber nicht-Regierungsorganisationen eingestellt. Im Kontakt mit vielen kanthari Absolventen spürten wir, dass die Luft besonders für „Grass Root“ (Graswurzel) Initiativen in Ländern Africas und Asiens immer dünner wurde. Viele Regierungen machten NGOs für das Elend in ihren Ländern verantwortlich und erließen Gesetze, die besonders kleine Organisationen an den Rand

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Tag 21 -Was gibt es zu Essen?

Heute ist der 21. Tag der verhängten Ausgangssperre. Und weil es so „schön friedlich“ war, werden gleich 19 Tage drangehängt. In der Zwischenzeit haben sich Tausende der Ausganssperre widersetzt und teils mit Fahrrädern, Motorrädern oder auch zu Fuß auf den langen Marsch in ihre Dörfer gemacht. Doch in den Dörfern gibt es keine Journalisten. Wir sind lediglich auf die Informationen

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Tag 20 -Der Corona Rassismus, ein Gefährlicher Rückschritt für Menschen mit Albinismus

Es gibt zwei mögliche Scenarios, wie die Welt sich mit Abflauen der Pandemie verändern könnte.Wir könnten nach dem wir zu Genüge „Social Distancing“ praktiziert haben, alle ein bisschen solidarischer werden oder …? Eine andere gefährliche Spielart zeichnet sich bereits ab. Der Corona Rassismus, ein Virus, dass alle Grenzen zu überwinden scheint. In den USA sind es die Chinesen, die diesen

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Tag 19 – Another death toll

Von Chacko Jacob, einem Katalysator in kanthari (Wir haben im kanthari Institut statt Lehrer oder Professoren, Katalysatoren. Sie koordinieren die vielen Workshops und sie geben den zukünftigen kantharis, den sozial Veränderten Energie, ohne dabei selbst Energie einzubüßen.) Ist die Welt auf die vielen psychischen Krankheiten, die jetzt auf uns zukommen werden, genügend vorbereitet?Fälle von posttraumatischem Stresssyndrom und hohen Burnout-Raten unter

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Tag 18 – „Ohne Wasser, keine Landwirtschaft. Ohne Bauern, keine Nahrung.“

John Mwangi, 2016 kanthari, wuchs in Kibera, einem der größten Slums Nairobis auf. Seine Familie hatte sich dort mit Eltern und acht Geschwistern, eine Blechhütte geteilt. Der Vater erzählte den Kindern oft, wie die Familie in den Slum geraten war. Sie kamen aus einer sehr Fruchtbaren und wasserhaltigen Gegend. Die Fruchtbare Erde zog die Kolonialisten an und verdrängten Johns Vorfahren

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Tag 17 – Sinn

Vor acht Jahren hatten wir im kanthari Institut eine lebhafte Diskussion über das Thema „was ist sinnvolle Arbeit?“Da viele unserer Absolventen nach dem kanthari Programm ihre eigenen Trainingsprogramme und Schulungszentren für ganz spezifische Zielgruppen einrichten, stellen sich viele die Frage, was für ein Training ist wirklich sinnvoll und nachhaltig. Wie kann ich Jugendliche aus dem Slum davon überzeugen, dass Fashion

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Tag 16

In einer Krise sind besonders diejenigen benachteiligt, die nicht über die normalen Medienkanäle informiert werden können. Es geht um eine gesellschaftliche Umwelt, in der eine vollkommen andere Sprache gesprochen wird. Wir leben im südindischen Kerala, wo man hauptsächlich Malayalam spricht. Mein Malayalam ist nicht gut genug, Detailinformationen in Radio und Fernsehen zu verstehen, geschweige denn einen Artikel in Malayalam-Buchstaben zu

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Tag 15 – Gefangen

Gestern sahen wir ein Video auf CNN, dass aus einem Gefängnis in den USA herausgeschmuggelt wurde. Die Gefängnisinsassen sprachen über ihre Angst in einer Corona Falle zu sitzen. „Wir haben keine Todesstrafe bekommen, aber das fühlt sich aber wie eine an.“ Auch die New York Times berichtet in einem Artikel vom 30-03-2020 mit dem Titel „Jails are Petri Dishes“ (Gefängnisse

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Tag 14- Hunger als Krise

Das Thema Hunger in Nigeria, eines der meist bevölkerten Länder in Africa, läßt mich nicht los. Trotz der landesweiten Ausgangssperre gab es einen Protest in Abuja von Menschen die Angst davor haben an Hunger zu sterben. „Sperrt uns nicht ein, wir werden krank.“ Peter Adeeko, ein 2017 kanthari Absolvent, Gründer der Soulace Africa Friedens Akademie, arbeitet mit Kriegswittwen und ihren

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Tag 13 – Turn trash to treasure

Eigentlich wollte ich mit Tosin am 12. Tag über das Thema häusliche Gewalt sprechen. Aber stattdessen bekam ich Informationen zu einem neuen sehr wichtigen Thema: auf der Jagd nach Nahrung. Aber zunächst einmal zu Tosin, einer hochinteressanten Frau, Gründerin der Organisation „Turn Trash To Treasure“. Sie ist mittlerweile in Nigeria bekannt als eine Persönlichkeit, die viel für Frauen und Mädchen

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Tag 12 – Im Schutz der Familie?

Ich habe mit einigen unserer kantharis darüber gesprochen, was für eine Auswirkung die weltweit verhängte Ausganssperre auf die Familie haben könnte. Ruang aus Thailand, 2018 kanthari Absolventin sagt: „Familie und Zuhause bekommt in Zeiten der Ausgangssperre eine ganz neue Bedeutung. Das Heim kann zum Gefängnis werden und jeder ist dem anderen ausgeliefert oder jeder wird des anderen Wächter.“ Sie erzählt

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Tag 11 – Vision 2020, THE RIGHT TO SIGHT!

Vor 21 Jahren, wir hatten gerade das Blindenzentrum in Tibet eröffnet, wurden wir von der ICEVI nach Peking zu einer Konferenz mit dem zukunftsträchtigen Namen „Vision 2020“ eingeladen. ICEVI ist ein internationales Netzwerk von Organisationen, die sich für Blindenbildung einsetzen. Gemeinsam mit der World Blind Union wurden bei dieser Konferenz Augenärzte aus der ganzen Welt mit NGOs zusammengebracht. Es ging

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Tag 10 – Die Guten ins Töpfchen und die Schlechten ….?

Karthik, 2012 kanthari Absolvent, schickte mir heute morgen einen Artikel mit dem Titel: „People with Down syndrome could be left to die of Corona virus to ‘save’ medical supplies“. Der Artikel, publiziert in Metro enthält den folgenden Satz:  „In neuen Leitlinien, die von Vertretern von Alabama veröffentlicht wurden, heißt es: „Personen mit schwerer geistiger Behinderung, fortgeschrittener Demenz oder schwerer traumatischer

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Tag 9 – Zurück in Indien

Wir hatten zwar für eine Ausgangssperre gut vorgesorgt, aber am neunten Tag machen sich die Einschränkungen ein wenig bemerkbar. Da wir relativ spät mit den Pflanzungen begonnen hatten, geht uns jetzt langsam das Gemüse und Obst aus. Fleisch gibt es schon lange nicht mehr. Aber darauf lässt es sich ganz gut verzichten. Die Behörden in Kerala sorgen für die Menschen

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Tag 8 – Krieg in Zeiten der Corona (Teil 2)

Peace Crops, is eine initiative eines 2019 kanthari Absolventen aus Cameroon. In seiner 10-minütigen Abschlussrede beschreibt er ein Leben, jenseits von Frieden. Es war am 12. Juli 1998, Als Joshua Njeke gemeinsam mit seinem Vater und seinem jüngeren Bruder nach Hause fuhr. Sie hatten sich das Endspiel der Fußball Weltmeisterschaft angesehen und feierten den Ausgang. Frankreich hatte gewonnen und Njeke’s

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Tag 7 – Krieg in Zeiten der Corona (Teil 1)

Wenn wir an kantharis in Krisen denken, erinnern wir uns zunächst einmal an Stürme in Odissa, Fluten in Kerala, Erdbeben in Nepal oder auch an Kriege, und hier besonders an den von der Welt fast unsichtbaren Bürgerkrieg in Cameroon. Es ist ein über Jahre schwelender Krieg zwischen der französisch und der englischsprachigen Bevölkerung. Die 7 kantharis aus Cameroon gehören der

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Tag 6 – Und wie geht es den Kindern?

Kinder sind direkt von der Viruserkrankung am wenigsten betroffen. Allerdings werden besonders Kinder ohne Angehörige von den Konsequenzen der 21tägigen Ausgangssperre am meisten spüren. Es geht hier um die vielen restlos überfüllten Kinderheime, besonders in Odissa. Gouri Shankar Mishra, kanthari Absolvent von 2015, gründete, An-Anya, eine Organisation, die sich gegen Kinderarbeit und für Kinderrechte stark macht. Gouri ist bei einigen

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Tag 5 – Und wer freut sich?

Wenn wir nicht besser wüssten, würde man denken, man sei irgendwo abgeschieden im Dschungel. Grillen, Frösche, Vögel aller Art, keine Eisenbahn in der Nacht, kein Straßenverkehr, keine Flugzeuge. Wenn ich mit kantharis, Freunden oder Familienangehörigen telefoniere, höre ich immer wieder begeisterte Ausrufe: „der Himmel war noch nie so blau und die Flüsse noch nie so klar!“ Einige unserer kantharis sind

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Tag 4 – Risikopatienten

Überall spricht man von besonders gefährdeten Risiko Patienten. Viele unserer kantharis weltweit arbeiten genau mit dieser Zielgruppe.  Da ist zum Beispiel Henry, ein kanthari Absolvent von 2017 aus Kenia. Er ist Gründer von Kick-start-Kilifi, ein alternatives Ausbildungszentrum für die vielen Jugendlichen, die aus Armutsgründen die Schule verlassen müssen.  Die Region Kilifi wird laut Henry auch das Armenhaus Kenias genannt. Da

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Tag 3 – Lockedown in Indien

Die große Frage, die hier in Indien ihre runde macht, wie funktioniert eine totale Ausgangssperre in den Dörfern, in abgelegenen Gegenden, da wo die Menschen für ihre täglichen Bedürfnisse fuer jeden Toilettengang aus der Hütte müssen. Einige unserer kantharis leben und arbeiten in den gebieten, die in Zeiten wie diesen, aus derSicht geraten. Neeraj, kanthari Absolvent von 2016, lebt in

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Tag 2

Wir haben eine globale Campagne gestartet. An jedem Tag unseres Lockdowns stellen wir einen kanthari mit einem kurzen Video auf unserer Facebook Seite vor.  Die kantharis werden über Herausforderungen in dem entsprechenden land und über die Schwierigkeiten der spezifischen Zielgruppe sprechen. Am Ende, ganz wichtig, was können wir von der Krise lernen, was können kantharis jetzt oder auch später tun.  Ich habe

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Tag 1

Heute ist der erste Tag von 21 Tagen Lockdown. Bisher waren wir unter der Kontrolle des Keralianischen Staates. Wir hatten das Gefühl, dass die hiesige Regierung alles ziemlich gut in der Hand hat. Am vergangenen Montag wurde ein einwöchiger Lockdown beschlossen und wir haben alle unsere Kollegen, die nach Hause gehen konnten, nach Hause geschickt.  Dann kam plötzlich eine Entscheidung

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Bitte entschuldigen Sie die Unterbrechung!

Wir halten Sie gerne mit unserem spannenden Quartalsbericht auf dem Laufenden und versorgen Sie mit eindrücklichen Informationen zu den kanthari Projekten weltweit und dem Geschehen auf dem Campus in Indien. 

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