Tag 179 – Umkonstruierte Konstrukte oder die Freiheit albern zu sein

(Von Chacko Jacob)
Einige Wochen nachdem der elfte Kurs begonnen hatte, stieß ich als Katalysator, so werden bei kanthari die Trainer genannt, zum kanthari Team dazu. Da wir sieben Monate lang gemeinsam leben, lernen und uns auseinandersetzen, lernte ich die kantharis dieser Generation und einige Ehemaligen, die ebenfalls als Katalysatoren für kürzere Zeit kamen, sehr gut kennen.

Angeregt von den unterschiedlichsten Persönlichkeiten aus aller Welt, begann ich mich nun auch für frühere kanthari Generationen zu interessieren. Ich wühlte mich durch Webseiten und Themenpapiere einiger Ehemaliger und kam aus dem Staunen nicht mehr heraus.

Besonders interessierte mich, wie sie ihre Projektideen in die Tat umsetzen. Wie sie Menschen überzeugen. Was geht in ihnen vor? Ihre Lebenseinstellung und was treibt sie an? Sind sie einfach nur wütend auf die gegebenen Zustände oder haben sie auch Humor?

Meine erste Begegnung mit Kapila Rasnayake‘s exzentrischer Welt war ein Video, das mir ein Kollege zeigte: “Guck Dir das mal an, dieser Kapila wird in den sozialen Medien zum richtigen Hype!” Meine Neugierde war geweckt.

Und da sahen wir, wie Kapila eine etwas alberne, leicht bizarre Hymne auf die Kokospalme anstimmte. Einige von uns waren amüsiert, andere wussten nicht viel damit anzufangen, waren vielleicht sogar etwas peinlich berührt, aber niemand konnte sich von dieser seltsam faszinierenden Absurdität loslösen. Wir waren alle angefixt.

Besonders auch von den How-to-Videos: Wie man schläft, wie man sich von der Loslösung loslöst, wie man Früchte mit Liebe isst …. “Okay, schon klar … Und bitte mehr von diesem Wahnsinn!”
Ich sah mir an, wie er das “Aufwachen” zelebriert: “Der Schlüssel ist, deine Augen zu öffnen …!”, er umarmt Bäume und verzehrt mit leidenschaftlicher Verzückung kleine Obststückchen.

Worum geht es hier? Braucht er den Wahnsinn, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Oder handelt es sich einfach nur um Unterhaltung? Es ist sicher unterhaltsam, aber man hat immer das Gefühl, dass es ihm um viel mehr dabei geht. In einem Glückwunsch Gruß an sich selbst vermute ich die Antwort. Da lese ich auf Instagram:

Happy birthday to me and you are fantastic person in this world, You born for a reason and you are doing it well. Serious world is too painful and you coolest sexiest tempo is really worth for others. Play more and be Abnormal Kapila.. you are my love and I’ll give you good time Kapila today and tomorrow and past. Love you Kapila ummmmma and be like Kapila .. You are my Corona baby 🍼 star ⭐ ❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️

Er ist, wie er eben ist. Er setzt sich von der Gesellschaft ab, weil er sich nicht ernst nimmt. Er stößt an, und stößt ab, und er schert sich nicht darum. Sein Leben ist eine fortwährende Demonstration dafür, wie es ist, völlig außerhalb aller sozialer Konstrukte zu operieren.

Beispiele dafür sind auch die folgenden Videos: 

kanthari Teilnehmer durchlaufen in unserem Kurrikulum einen intensiven Workshop zum Thema Barrieren überwinden. Dabei geht es darum, Wege zu finden, rassistische, sexistische und einfach auch nur intolerante Einstellungen zu verändern. Dazu bieten wir eine methodische Herangehensweise. Zunächst wird die direkte Zielgruppe, die den größten Einfluss auf eine nachhaltige gesellschaftliche Veränderung hat, ins Auge gefasst. Dabei kann es sich gut und gerne um Personen handeln, die zunächst einmal vollkommen entgegengesetzter Meinung sind. Im Kapilas Fall konservative Spießer, die gleich alles verurteilen. Oft gehört diese Gruppe allerdings zu den einflussreichen Personen. Unter ihnen sind oft regierungsangestellte, CEOs, Schulleiter usw. Um jemanden dazu zu bewegen, seine Barrieren zu überwinden, muss man selbst frei denken und auf die Zielgruppe unvoreingenommen zugehen können. Empathie für den Andersdenkenden, ohne die eigenen Werte über Bord zu werfen, ist die erste Brücke zur Veränderung.

Wenn es darum geht, Barrieren zu überwinden, ist Kapila wie ein trojanisches Pferd.

Er verbirgt sich zunächst hinter dem Deckmäntelchen des Unterhalters. Stellt aber bei all seinen Verrücktheiten die jegliche sozialen Konstrukte in Frage. Besonders auch den Wert, den wir in den Gender Rollenverteilungen sehen.

Kapila, kanthari Absolvent von 2017, ist der Gründer von Voices of Humans, einer Initiative, die Workshops, Theaterstücke und Videos zum Thema Ausbruch aus den Konventionen, Befreiung von Stereotypen und zur Infragestellung des Status quo kreiert.

Zudem gründete er den “Genderless Jungle”, ein naturbelassenes Zentrum, in dem die Menschen einfach in der Wilderness leben. Sie meditieren zum Klang von plätschernden Wasserfällen und schlafen unter dem Sternenhimmel von Sri Lanka.

Was haben diese Aktivitäten mit den Geschlechtern zu tun? Genau, nämlich gar nichts. Genderless Jungle ist der Ort, an dem Menschen ein Leben führen, das auf der Identität des Menschseins basiert, und sozial konstruierte Geschlechterrollen werden einfach abgelegt.

Mehr ueber Kapilas Arbeit gibt es auf:

Tag 22 – ‚Rural is cool‘ – oder – die Transformationswaschmaschine

Es hat sich im letzten Jahrzehnt weltweit eine recht Argwöhnische Haltung gegenüber nicht-Regierungsorganisationen eingestellt. Im Kontakt mit vielen kanthari Absolventen spürten wir, dass die Luft besonders für “Grass Root” (Graswurzel) Initiativen in Ländern Africas und Asiens immer dünner wurde. Viele Regierungen machten NGOs für das Elend in ihren Ländern verantwortlich und erließen Gesetze, die besonders kleine Organisationen an den Rand existentiellen Überlebens trieb.

Konzerne, die sich zum Beispiel in ihren Umweltpraktiken von Aktivisten auf die Finger geklopft sahen, sprangen gerne auf diesen Zug auf. Soziale- und Umweltinitiativen wurden in der Öffentlichkeit als korrupt bezeichnet, wohlmöglich, um von eigenen undurchsichtigen Praktiken abzulenken.

Durch Corona scheint sich jedoch die schlechte Stimmung umzukehren. Kürzlich las ich einen Artikel, in dem die indische Regierung den vielen sozialen Initiativen im Land für die effektive Soforthilfe dankte. Besonders die “Community based organisations” werden plötzlich mit Wohlwollen und nicht mehr mit mistrauen beurteilt. Ist das ein erstes Eingestehen, dass Regierungen weltweit auf die in der Kommune integrierten Initiativen besonders in Krisenzeiten angewiesen sind? Können Community Based Organisations von nun an darauf hoffen, in ihrer wichtigen Arbeit ernstgenommen zu werden?

Ich möchte in diesem Zusammenhang eine Community Based Organisation vorstellen.
Es handelt sich um Durian. Ja ganz richtig, Thailandreisende wissen: Durian ist der Name einer tropischen Frucht, die zunächst einmal durch ihren penetranten Geruch alle Obstliebhaber in die Flucht schlägt. Derjenige, der sich überwinden kann, doch einmal zu probieren, wird den Wohlgeschmack niemals vergessen.

Tony Joy wählte also “Durian” als Name für ihre Organisation, die sich um Kommunen in abgelegenen Gegenden Nigerias kümmert. Warum?
“In meinem Land hat der Begriff “rural”, (abgelegen) kein gutes Image. Wir sind mit dem Glauben aufgewachsen, dass “Rural” für Schmutz, Gestank und Armut steht. Ja, Menschen in abgelegenen Dörfern sind im Allgemeinen arm und ungebildet. Und wie in der Landwirtschaft üblich, kann es auch mal derbe stinken. Aber es sind doch die Städte, die im Müll ertrinken! Um Armut zu bekämpfen, müssen wir erst einmal unsere Einstellung zu “rural” ändern.

Ich sage: rural ist cool. Es mag stinken, wie die Durian Frucht, aber wenn man sich einmal traut, wirst Du von den ungeahnten Möglichkeiten überrascht sein.”

Wie viele kantharis hat auch Tony Joy eine Vorgeschichte. Sie ist im wahrsten Sinne des Wortes eine “Überlebende”. Mit 13 warf sie sich vor ein Taxi, um sich das Leben zu nehmen. Das klappte nicht, denn der Taxifahrer hatte zu gute Reflexe.
Ein Jahr zuvor war ihr Vater gestorben. Sie trauerte so stark, dass die Mutter sie aus Eifersucht aus dem Haus warf. In Träumen hört sie heute noch die Stimme ihrer Mutter: “You are waste” (Du bist Müll, Du bist zu nichts nutze). Wer Tony Joy kennt, weiß, wie gelassen sie über die Beleidigungen, die sie in ihrer Kindheit ertragen musste erzählen kann. Die Frage ist, was hat sie bloß so stark gemacht?

“Es hat mir als Teenager schon eine Menge ausgemacht. Aber ich habe irgendwann den Begriff “waste” für mich akzeptiert.”
Tony Joy glaubt, dass sie durch Kreativität, durch Musik, Dichtung und Gestaltung ihr Selbstbewusstsein zurückgewonnen hat.
Noch bevor sie zum kanthari Institut kam, hatte sie eine Zeitlang auf einer Müllkippe gelebt und gemeinsam mit Müllsammlern aus Abfall Gebrauchsgegenstände und kleine Kunstwerke gebastelt. Die Objekte verkauften sie und so konnten sie überleben.
“Waste hat einen wert. Und dieser Gedanke hat mich gestützt.”

Im Jahr 2017 kam sie ans kanthari Institut und wurde, wie alle Teilnehmer in einen Prozess der Konzept Transformation geworfen. Wir nennen es auch die “Waschmaschine”, eine für viele emotional recht anstrengende Zeit, in der sie ihre Konzepte für ihre soziale Initiativen auseinandernehmen, kritisch betrachten und neu zusammensetzen müssen. Es ist schon schmerzhaft, liebgewonnene Ideen kritisch zu hinterfragen und eventuell sogar zu verwerfen.

Wenn aber der Waschvorgang abgeschlossen ist, fühlen sie sich oft wie neu geboren. Dann werden sie selbst zu ihrer Idee, eine erhebende Phase für alle Beteiligten.

Ich erinnere mich noch gut an die Zeit, in der Tony durch die Waschmaschine gedreht wurde. Und während die einen wütend mit Türen knallten, plötzlich wie aus dem Nichts heraus in Tränen ausbrachen oder sogar zu Lachen anfingen, gehörte sie eher zu den Schweigenden. Ausgerüstet mit einer Schwimmweste, trieb sie damals stundenlang in unserem Vellayani See und da entstand Durian, eine Initiative zur Dorfentwicklung.

Dafür hatte sie eine bestimmte Kommune im Blick. Es handelte sich um ein Dorf mit arbeitslosen Jugendlichen, betrunkenen Männern und hoffnungslosen Frauen, die ihren Kindern keine solide Schulbildung bieten konnten. Doch dieses Dorf hatte einen Schatz, der von niemandem wirklich erkannt wurde. Überall wächst Bambus. Bambus ist ein Gras, dass sich wie Unkraut vermehrt und ebenso schnell wächst. In vielen Ländern wird darum Bambus auch als lästiges Unkraut missachtet. Dabei wird schnell übersehen, was Bambus alles leisten kann.

Tony machte sich schlau und verwandelte in wenigen Jahren, eine vernachlässigte Kommune in einen Hotspot für Bambus-Produkte. Zunächst starteten sie mit der Verarbeitung von Bambus zu Schmuck und Geschirr. Dann ging es weiter mit Möbeln.

Geplant ist nun auch der Bau einer mehrstöckigen Schule mit Werkstätten, natürlich konstruiert aus Bambus. Und dann wird es Bambus Blindenstöcke, Bambus Fahrräder und sogar Bambusseide geben. Und wer noch immer nicht genug hat, kann auch mal kandierten Bambus und natürlich Bambussprossensalat probieren 😉

Zur Zeit, dreht sich das Durian Team durch eine weitere Waschmaschine. Die Bambus Produktion wurde zwischenzeitlich eingestellt und nun produzieren sie neben notwendigen Nahrungsmitteln auch ihre eigene Seife, hergestellt aus Kakauschalen-Abfällen.
Durian und der Bambus hat die Kommune bereits bekannt gemacht und die Menschen, die sich zuvor eher für ihre Herkunft geschämt haben, können heute mit Selbstbewusstsein Sagen: “Rural ist Cool”.
Tony rät heute allen kanthari Teilnehmern, sich der Transformationswaschmaschine voll und ganz hinzugeben. “es lohnt sich, gedreht und geschleudert zu werden. Wenn wir uns nicht dagegen sträuben, haben wir die Chance für etwas ganz Neues.”

Tag 17 – Sinn

Vor acht Jahren hatten wir im kanthari Institut eine lebhafte Diskussion über das Thema “was ist sinnvolle Arbeit?”
Da viele unserer Absolventen nach dem kanthari Programm ihre eigenen Trainingsprogramme und Schulungszentren für ganz spezifische Zielgruppen einrichten, stellen sich viele die Frage, was für ein Training ist wirklich sinnvoll und nachhaltig. Wie kann ich Jugendliche aus dem Slum davon überzeugen, dass Fashion design “cooler” sei als Drogenverkauf. Und, können Frauen in Armutsvierteln durch die Herstellung von Schmuck wirklich überleben? Saar Moses, ein Friedensaktivist aus Sierra Leone, wurde richtig wütend: “Wir können es uns in Krisenzeiten nicht leisten, bunte Armkettchen aufzuziehen! und wer braucht schon Fashion, wenn geschossen wird?”

Saar hatte als Junge einen 14-jährigen brutalen Bürgerkrieg überlebt. Und, das ahnte er damals nicht, würde wenige Jahre später in Mitten der Ebola Krise als Nothelfer aktiv werden. Doch es war Lawrence, ein junger, eher schweigsamer Nigerianer, der unseren Blick auf Arbeit vollkommen veränderte.

Lawrence kommt aus einer eher abgelegenen Gegend Nigerias. Er war einer der ersten in seinem Dorf, der aufgrund guter Schulnoten zur Universität in Ota, zugelassen wurde. Das Studium beendete er mit Auszeichnung und seine gesamte Familie setzte darauf, dass Lawrence in einer Bank oder in einer Firma einen hochdotierten Job bekommen würde. Die Aussichten waren trotz hoher Arbeitslosigkeit selbst unter Studienabgängern für ihn recht gut. Daher war die Enttäuschung groß, als er plötzlich wieder in seinem Dorf auftauchte und verkündete, er wolle lieber Bauer werden. Und nicht nur das, er wolle andere Jugendliche davon überzeugen, keine Arbeit in der Stadt zu suchen. Er nahm sich einige vernachlässigte, brachliegende Felder vor und arbeitete von morgens bis spät in die Nacht. Zum Missfallen der Dorfbevölkerung, schlossen sich mehr und mehr Jugendliche Lawrence an.

nachdem er im Jahr 2012 das kanthari Programm abgeschlossen hatte, startete er Springboard (Sprungbrett), eine Organisation, die sich zum Ziel setzt, Landwirtschaft für arbeitssuchende Jugendliche attraktiv zu machen. Bei seiner Landwirtschaft geht es darum, nicht gegen die Natur zu arbeiten. Daher entwickelte er ein Trainingsprogram für Bioanbau.

Bis heute hat er 3450 jugendliche zu Bio Bauern ausgebildet. Und jetzt, während der Corona Krise verstehen die Dörfler endlich, wie wichtig Bauern sind und immer schon waren.

“Nur das wir jetzt vor einem Problem stehen. Aufgrund der Ausgangssperre gibt es kaum Helfer auf den Feldern und das in mitten der Pflanzsaison.”

Tag 8 – Krieg in Zeiten der Corona (Teil 2)

Peace Crops, is eine initiative eines 2019 kanthari Absolventen aus Cameroon. In seiner 10-minütigen Abschlussrede beschreibt er ein Leben, jenseits von Frieden.

Es war am 12. Juli 1998, Als Joshua Njeke gemeinsam mit seinem Vater und seinem jüngeren Bruder nach Hause fuhr. Sie hatten sich das Endspiel der Fußball Weltmeisterschaft angesehen und feierten den Ausgang. Frankreich hatte gewonnen und Njeke’s lieblings Fußballer Zinidine Zedane hatte ganze 3 Tore geschossen! Das Leben konnte nicht schöner sein. Aber dann …  Das Fahrzeug wurde angehalten, ein Mann befahl dem Vater Geld zu geben und als er hastig nach seiner Geldbörse griff, wurde er vor den Augen seiner Kinder erschossen. Joshua war gerade einmal 9 Jahre alt.

Er wuchs dann in einem Waisenheim auf, erlebte Hunger und Gewalt und schließlich Bürgerkrieg. Joshua glaubt, dass Krieg und Gewalt aus Hunger und Armut entsteht. Sein persönlicher Ausweg aus dem Teufelskreis war die Landwirtschaft. Er lernte alles über biologischen Gemüse- und Getreide Anbau und Nach seinem Aufenthalt in kanthari 2019 baute er seine Landwirtschaftstätigkeiten weiter aus. Jetzt unterrichtet er jugendliche Waisen im Nachhaltigem Gemüseanbau.

Joshua demonstriert eindrücklich in seiner Rede, wie ein und dasselbe Werkzeug, eine Hacke, sowohl für Krieg als auch für den Erhalt des Friedens genutzt werden kann.

Und was denkt er über Corona in Cameroon?

Die Rate der Infizierten ist noch überschaubar. Wichtig ist jetzt Vorsorge durch lokale und Nachhaltige Landwirtschaft.

 

Auch Limbi, kanthari Absolventin aus 2018, ist zurzeit dabei, durch Ihre Organisation Eco Balances, die Zukunft der Frauen in Cameroon durch nachhaltige Waldwirtschaft zu sichern.

In den Wochen, in denen der Virus um die Welt kreiste, sorgte sie mit ihrem Team dafür, dass auf etwa 1000 Quadratmetern über 3000 Bäume gepflanzt wurden. Es sind hauptsächlich Obst und Nussbäume, aber auch solche, deren Blätter und Rinde zu Herstellung von pflanzlichen Medikamenten verarbeitet werden können. Wichtig ist, dass die Menschen sich auf “non-timber products”, und nicht wie bisher auf die Holz- Verarbeitung fokussieren.

Im Krieg geschüttelten Cameroon erleben Menschen und Natur jetzt eine kleine Atempause. Wir alle können gespannt sein, was die Welt daraus lernen wird.