Tag 21 -Was gibt es zu Essen?

Siddhesh auf einem Feld

Heute ist der 21. Tag der verh├Ąngten Ausgangssperre. Und weil es so “sch├Ân friedlich” war, werden gleich 19 Tage drangeh├Ąngt. In der Zwischenzeit haben sich Tausende der Ausganssperre widersetzt und teils mit Fahrr├Ądern, Motorr├Ądern oder auch zu Fu├č auf den langen Marsch in ihre D├Ârfer gemacht. Doch in den D├Ârfern gibt es keine Journalisten. Wir […]

Tag 18 – ÔÇ×Ohne Wasser, keine Landwirtschaft. Ohne Bauern, keine Nahrung.ÔÇť

John Mwangi, 2016 kanthari, wuchs in Kibera, einem der gr├Â├čten Slums Nairobis auf. Seine Familie hatte sich dort mit Eltern und acht Geschwistern, eine Blechh├╝tte geteilt. Der Vater erz├Ąhlte den Kindern oft, wie die Familie in den Slum geraten war. Sie kamen aus einer sehr Fruchtbaren und wasserhaltigen Gegend. Die Fruchtbare Erde zog die Kolonialisten […]

Tag 17 – Sinn

Vor acht Jahren hatten wir im kanthari Institut eine lebhafte Diskussion ├╝ber das Thema “was ist sinnvolle Arbeit?”Da viele unserer Absolventen nach dem kanthari Programm ihre eigenen Trainingsprogramme und Schulungszentren f├╝r ganz spezifische Zielgruppen einrichten, stellen sich viele die Frage, was f├╝r ein Training ist wirklich sinnvoll und nachhaltig. Wie kann ich Jugendliche aus dem […]

Tag 7 – Krieg in Zeiten der Corona (Teil 1)

Wenn wir an kantharis in Krisen denken, erinnern wir uns zun├Ąchst einmal an St├╝rme in Odissa, Fluten in Kerala, Erdbeben in Nepal oder auch an Kriege, und hier besonders an den von der Welt fast unsichtbaren B├╝rgerkrieg in Cameroon. Es ist ein ├╝ber Jahre schwelender Krieg zwischen der franz├Âsisch und der englischsprachigen Bev├Âlkerung. Die 7 […]

Tag 6 – Und wie geht es den Kindern?

Kinder sind direkt von der Viruserkrankung am wenigsten betroffen. Allerdings werden besonders Kinder ohne Angeh├Ârige von den Konsequenzen der 21t├Ągigen Ausgangssperre am meisten sp├╝ren. Es geht hier um die vielen restlos ├╝berf├╝llten Kinderheime, besonders in Odissa. Gouri Shankar Mishra, kanthari Absolvent von 2015, gr├╝ndete, An-Anya, eine Organisation, die sich gegen Kinderarbeit und f├╝r Kinderrechte stark […]

Tag 5 – Und wer freut sich?

Wenn wir nicht besser w├╝ssten, w├╝rde man denken, man sei irgendwo abgeschieden im Dschungel. Grillen, Fr├Âsche, V├Âgel aller Art, keine Eisenbahn in der Nacht, kein Stra├čenverkehr, keine Flugzeuge. Wenn ich mit kantharis, Freunden oder Familienangeh├Ârigen telefoniere, h├Âre ich immer wieder begeisterte Ausrufe: “der Himmel war noch nie so blau und die Fl├╝sse noch nie so […]

Tag 4 – Risikopatienten

├ťberall spricht man von besonders gef├Ąhrdeten Risiko Patienten. Viele unserer kantharis weltweit arbeiten genau mit dieser Zielgruppe.  Da ist zum Beispiel Henry, ein kanthari Absolvent von 2017 aus Kenia. Er ist Gr├╝nder von Kick-start-Kilifi, ein alternatives Ausbildungszentrum f├╝r die vielen Jugendlichen, die aus Armutsgr├╝nden die Schule verlassen m├╝ssen.  Die Region Kilifi wird laut Henry auch […]

Tag 3 – Lockedown in Indien

Die gro├če Frage, die hier in Indien ihre runde macht, wie funktioniert eine totale Ausgangssperre in den D├Ârfern, in abgelegenen Gegenden, da wo die Menschen f├╝r ihre t├Ąglichen Bed├╝rfnisse fuer jeden Toilettengang aus der H├╝tte m├╝ssen. Einige unserer kantharis leben und arbeiten in den gebieten, die in Zeiten wie diesen, aus derSicht geraten. Neeraj, kanthari […]

Tag 2

Wir haben eine globale Campagne gestartet. An jedem Tag unseres Lockdowns stellen wir einen kanthari mit einem kurzen Video auf unserer Facebook Seite vor.  Die kantharis werden ├╝ber Herausforderungen in dem entsprechenden land und ├╝ber die Schwierigkeiten der spezifischen Zielgruppe sprechen. Am Ende, ganz wichtig, was k├Ânnen wir von der Krise lernen, was k├Ânnen kantharis jetzt oder […]

Tag 1

Heute ist der erste Tag von 21 Tagen Lockdown. Bisher waren wir unter der Kontrolle des Keralianischen Staates. Wir hatten das Gef├╝hl, dass die hiesige Regierung alles ziemlich gut in der Hand hat. Am vergangenen Montag wurde ein einw├Âchiger Lockdown beschlossen und wir haben alle unsere Kollegen, die nach Hause gehen konnten, nach Hause geschickt.  […]