kanthari Blog

Eine Frau mit ihrem Kind auf dem Arm steht vor ihrer einfachen Hütte

Die Notlage der Wanderarbeiter

Von Meghana Raveendra Als ich von der Situation der Wanderarbeiter während der Covid-Pandemie erfuhr, stellte ich mir selbst die folgenden Fragen: War ich jemals für einen mir unbekannten Zeitraum von der Lebensmittel-Versorgung durch Fremde abhängig? Musste ich jemals darum kämpfen, um

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Ein Mädchen sitzt auf dem Lehmboden, ein Kleinkind sitz auf dem Schoss und isst eine Kleinigkeit, die sie durch das Nothilfe Projekt von Bharat Wankhade, 2018 kanthari, erhalten haben.

Covid-Tsunami überrollt Indien

– von Meghana Raveendra Aufgrund der aktuellen Covid-Krise in Indien, legen wir in dieser Zeit unser Augenmerk, wie auch im letzten Jahr, hauptsächlich auf kantharis, die gerade mitten in der Krise stecken und für das Überleben ihrer Zielgruppen kämpfen. In

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Covid19 und die Generation Z – Ein Jahr nach dem Lockdown

In unserem Blogpost vom 10. Mai 2020, nach einem dreimonatigen Lockdown, sprachen wir mit Abhijit Sinha, einem kanthari-Absolventen aus dem Jahr 2015. Lesen Sie den «Covid und die Generation Z» Blogpost von 2020 hier. Abhijit ist Gründer von Project DEFY (Design

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Eine Reise zurück in die Heimat

Heute veröffentlichen wir einen Artikel von Nematullah Ahangosh, einem Teilnehmer des kanthari-Programs in diesem Jahr.Nematullah kommt aus Afghanistan. Seine Kindheit als Straßenjunge und seine Behinderung formte seinen Traum. (Dieser Artikel war Teil seiner kanthari Bewerbung) Ich erinnere mich an einem

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Gesundheitsversorgung – Gleich für Alle?

von Meghana Raveendra  Der 7. April wird jedes Jahr von der Weltgesundheitsorganisation als Weltgesundheitstag gefeiert, um Bewusstsein zu schaffen und auf wichtige Gesundheitsprobleme in der ganzen Welt aufmerksam zu machen. Aus diesem Anlass dachte ich, dass es wichtig ist, über

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Mentor, mal anders

von Meghana Raveendra «Wenn du nicht siehst, wohin du gehst, frage jemanden, der schon einmal dort war.» – J. Loren Norris Das Zitat von Lorena Norris gibt einen Einblick in das, was wir bei kanthari unter Mentoring verstehen. Bisher haben

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Der kanthari Campus

Wenn es darum geht, eine nachhaltigere Zukunft zu schaffen, gibt es kein Copyright, sondern ein Recht zu kopieren…  von Pragya Raut, Architektin aus Nepal. Als Paul Kronenberg und Sabriye Tenberken mit dem Traum nach Kerala kamen, ihre Traumfabrik (wie sie

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Tag 354 – knock knock knock

– von Meghana Raveendra “Bei einem Netzwerk geht es nicht nur darum, Menschen miteinander zu verbinden. Es geht auch darum, Menschen mit Ideen und Menschen mit Chancen zu verknüpfen.” – Michele Jennae Man stelle sich vor, die Menschen wären nicht

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347 – Wasser, Wasser überall…

Etwas bemerkenswertes passiert in unserem Vellayani-See:Hier ist die Geschichte aus zwei Perspektiven. Zunächst die Perspektive des Shishyan, des Lernenden. (Shishyan bedeutet “Jünger” oder auch “Studierender” in Malayalam,) Von Salini John, Akademische Assistentin in kanthari. “Ich liebe den Strand, die Wasserfälle

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Tag 333 – Mikrokredite, Verheißung oder Geschäft mit der Armut?

Eine mehrteilige Auseinandersetzung mit Befürwortern und Kritikern des Mikrofinanzwesens, Teil 5 «Wann immer ich auf ein Problem stoße, starte ich ein Business, um das Problem zu lösen.» – Muhammad Yunus, Gründer der Grameen-Bank und soziales Aushängeschild für alle, die meinen, dass

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Tag 319 – Mikrokredite, Verheißung oder Geschäft mit der Armut?

  – Eine mehrteilige Auseinandersetzung mit Befürwortern und Kritikern des Mikrofinanzwesens, Teil 3 von Sabriye Tenberken Nachdem ich in den ersten zwei Blog-Einträgen, in Kapitel 1 bis 4 die Chancen und Herausforderungen der Mikrofinanzierung beleuchtet habe, interessiert mich in diesem

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Tag 305 – Mikrokredite, Verheißung oder Geschäft mit der Armut?

– Eine mehrteilige Auseinandersetzung mit Befürwortern und Kritikern des Mikrofinanzwesens von Sabriye Tenberken 1. Ein Sprungbrett aus der Armut«Dinge sind niemals so kompliziert wie sie scheinen. Es ist Arroganz, die uns dazu verleitet, Antworten zu einfachen Problemen unnötig zu verkomplizieren.»

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Tag 291 – Das Wachstum-Dilemma

von Chacko Jacob Wachstum ist sichtbar in allem, was uns umgibt: Das Universum dehnt sich aus, die meisten Lebenszyklen von Organismen beinhalten Mitose, was zur Zunahme von Größe und Stärke führt. Wir wachsen, auch als Erwachsene. In der Regel meinen

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Tag 277 – kanthari Spice Box – stairways to change

2020 war in vielerlei Hinsicht ein besonderes Jahr für kanthari. Zu Beginn der COVID-Krise gab es eine Zeit der Verwirrung, des Stillstands. Fragen und Sorgen gingen uns durch den Kopf: Müssen wir schließen? Wie können wir das Team zusammenhalten und

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Tag 270 – OMLA, die Zukunft Afrikas?

Der folgende Bericht wurde uns von Lawrence Afere, aus Nigeria zugesandt. Lawrence ist ein hoch engagierter Landwirt, Umweltschützer, Ausbilder und er ist ein kanthari Absolvent aus dem besonderen Jahr 2012. Ein Jahr, das mit allen Tiefschlägen und Höhepunkten großartige kantharis

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Tag 263 – Das Kind in Dir

(Von Chacko Jacob) “Bewahre das Kind in Dir. Lass Kreativität, Neugier, Staunen und Offenheit immer Teil Deines Lebens sein.” Nun, wir Südasiaten haben diesen Spruch vielleicht etwas missverstanden. Wir scheinen einen ganz besonderen Teil unseres Kindsein bewahrt zu haben: Nämlich

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Tag 256 – Tabus in Thailand (Teil 2)

dIst es richtig zu behaupten, dass Kulturen, in denen Tabus und Aberglaube einen grossen Einfluss auf gesellschaftliche Strukturen haben, nicht bereit für demokratische Prozesse sind? Bereits im letzten Blogpost habe ich über Tabus in Thailand geschrieben. Aufgrund von aktuellen Veränderungen

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249 – Tabus und das moderne Thailand (Teil 1)

Das Leben und die Arbeit in einem interkulturellen Kontext, so wie wir es hier im kanthari Institut erfahren, ist durchaus inspirierend. Wenn man aber nicht entsprechend vorbereitet ist, dann kann das Ganze auch nach hinten losgehen und im vollkommenen Chaos

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Tag 242 – Eine Suche nach Kinderliteratur in Tamil

Von Akila Surendran Als Kind bin ich mit englischen Kinderbüchern groß geworden. Da gab es die Ladybird-Serie, Disney Märchen, Aesops Abels und Geschichten von Enid Blyton. Aber ich habe auch Erinnerungen an die Geschichten, die mir meine Großmutter in Tamil

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228 – Ein alltäglicher Kampf mit dem Patriarchat

Der Originalartikel wurde am 5. November 2020 hier veröffentlicht.   (kanthari: Hin und wieder posten wir gerne Artikel von Autoren anderer Blogs. Die Ansichten spiegeln dabei nicht immer die unsrigen wieder. Dieser Artikel hat uns dazu angeregt, selbst an einem Artikel zum Thema

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Tag 221 – Nigeria, der Vulkan rührt sich

Stellen Sie sich folgende Szene vor: Eine Gruppe Gymnasiasten, gut gekleidet, bewaffnet mit nichts als ihren Smartphones, schlendert entlang einer Hauptverkehrsstrasse, irgendwo im urbanen Nigeria. Plötzlich hält ein Fahrzeug direkt neben ihnen. Bewaffnete Männer springen heraus und nähern sich den

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Tag 214 – Einigkeit in Friedenszeiten

von Chacko Jacob Im Blog-Beitrag vom 24. April 2020 schrieben wir darüber, wie zu Beginn der Pandemie alle gesellschaftlichen Sektoren zusammenkamen, um die aktuelle Krise gemeinsam anzugehen. Hier ging es um die zielgerichtete Kooperation von staatlichen Stellen, von NGOs, von

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Windelweisheiten 2

Tag 200 – Windelweisheit 2  – Komm, träume mit mir…

von Chacko Jacob Vor einem Monat schrieb Sabriye über das Windel Dilemma: die unwahrscheinliche Verbindung zwischen Wasserhyazinthen und Einwegwindeln. Es diente auch als Einführung in das kanthari Windelprojekt. Seit einer Weile bin ich aufgeregt über dieses Projekt und erzähle jedem

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Tag 193 – Aussenseitervorteil

Ich wurde in eine Familie von Aussenseitern geboren. Als ich drei Jahre alt war, zogen meine Eltern in einen kleinen Ort, der sich etwa 12 km südwestlich von Bonn, der damaligen Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland befindet.Das beschauliche Voreifel-Dörfchen ist auf

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Tag 186 – Kinder der Indischen Eisenbahn

Hin und wieder kommt Sanoj mit dem Motorrad im kanthari Campus vorbei, um die neuen kantharis kennenzulernen. Und vor zwei Jahren nahm er meine damals bereits 80-jährige Mutter auf eine Spritztour durch Kerala mit. Es war kurz vor Weihnachten, gegen

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Tag 172 – Wehr Dich!

(Von Chacko Jacob) Eine Frau versucht, in einen Bus einzusteigen. Sie schafft es kaum, denn der Busfahrer hat keine Zeit zu verlieren. Während der Bus Gas gibt und auf der mit Schlaglöchern besäten Straße auf und niederhüpft, zieht sie sich

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Tag 165 – Windelweisheiten!

Wie sich die Wege der Wegwerfwindeln mit denen der Wasserhyazinthen kreuzen. Es ist keine Bollywood Schnulze, keine Liebe auf den ersten Blick. Wir sprechen hier eher von einer Zwangsehe zwischen Wegwerfwindel und Wasserhyazinthe. Bei so unterschiedlichen Heiratskandidaten werden die Leser

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Tag 151 – Corona und der fehlende Händedruck

Ich komme aus einer Zeit, in der ein Händedruck unter Gleichaltrigen als eine erste Geste des Kennenlernens üblich war. Heute, in Zeiten, in denen «Social Distancing» grossgeschrieben wird, fühlt sich das ehemals alltägliche Händeschütteln wie ein Relikt eines anderen Jahrhunderts

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Tag 144 – Fit für die Zeit nach Corona

Mein Anruf holte sie aus der Probe für eine Reality Tanz-Show, ein Tele-Wettbewerb, der in Kürze ausgestrahlt werden soll. Bekannte Tanzpaare kommen aus ganz Nepal, um vor einem kritischen Fernsehpublikum gegeneinander anzutreten. Das Publikum entscheidet, wer rausfliegt und wer noch

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Tag 137 – Herausforderung am Vellayani See

Von Ajith Kumar, Manager Administration kanthari Vor nicht allzu langer Zeit, da gab es einen glitzernden Süßwasser-See. Ich schreibe hier vom Vellayani-See, einer bei Fotografen und Kameraleuten beliebten Hintergrunds Kulissen. Das Ambiente war immer eines der schönsten hier in Kerala.

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Tag 123

(von Meghana Raveendra, kanthari 2019, Gründerin von moringa) Nach den Angaben des indischen National Crime Records Bureaus waren Prüfungsversagen von Schülern verantwortlich für 2 % aller Selbstmorde. Dabei geht es nur um die aufgezeichneten Fälle. Die Dunkelziffer ist wahrscheinlich viel

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Tag 116 – Yes, Sierra Leone! (Teil 2)

«Als wir dort ankamen, atmeten wir auf, denn wir hatten doch unsere Sache gut gemacht. Was wir nicht ahnten, war, dass es noch viel schlimmer kommen würde. Es gab andere Rebellen, die uns zum Einstand erst einmal eine Runde auspeitschten.» 

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Tag 115 – Yes, Sierra Leone! (Teil 1)

Ganz im Osten von Sierra Leone, im Drei-Länder-Eck Sierra Leone, Guinea und Liberia, fließt der Manor. Dieser Grenzfluss trennt Sierra Leone von Guinea. Er bildet die erste Hürde für viele Flüchtlinge, die hier ihre gefährliche Reise nach Europa antreten, eine

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Tag 101 – Agroforest (Obstwald)

Ein Blick in den eigenen Traum eines zukünftigen kanthari Teilnehmers (Von Biman Roy) «Ich wurde für den kanthari-Kurs 2020 ausgewählt. Obwohl unser Programm, COVID-19 bedingt, noch nicht begonnen hat, bekommen wir mit Hilfe unserer Katalysatoren – so werden im kanthari

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Tag 94 – Im Schatten von Krieg und Corona

Vielleicht erinnern sich einige Interessenten unseres Blogs an die Artikel vom 31. März und 1. April 2020. Es ging um Krieg in Zeiten der Corona Pandemie. Oder besser, es ging um das Ausbleiben des über viele Jahre schwelenden Bürgerkrieges zwischen

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Tag 87 – Pride in Isolation

(Von Chacko Jacob) “Würde es dich stören, wenn einer der Teilnehmer aus einem anderen Kulturkreis kommt oder vollkommen andere Weltanschauungen hat?” “Absolut nicht! Ich finde es großartig, wenn die unterschiedlichsten Menschen zusammenkommen. Das ist geistig sehr anregend!” “Einige unserer Teilnehmer

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Tag 80 – Zeit, sparsam zu sein

(Von Olubodun Akinyele, 2019 kanthari) Als ich im Dezember letzten Jahres mich von kanthari und allen Teilnehmern verabschiedete und daraufhin ins Flugzeug stieg, war ich voller gemischter Gefühle. Natürlich freute ich mich auf meine Familie, aber ich ließ auch vieles

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Tag 66 – Durian, für eine gerechtere Welt

(von Tony Joy, 2017 kanthari Absolventin) Krisen können dazu genutzt werden, Menschen, die sich nicht wehren können, nach Strich und Faden auszunutzen. Ich frage mich im Moment, warum haben sich die Preise für lokal verarbeitete Lebensmittel plötzlich verdreifacht? Da beschweren

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Die Arbeit er kantharis während COVID-19

Tag 55 – Ein Blick zurück und weiter vorwärts

(Von Chacko Jacob) «Lockdown 4.0» so nennt man hier in Indien die neuesten Ausgangsregeln, die sich mindestens bis zum 31 Mai hinstrecken werden. Gelockert ist die Regelung des interstaatlichen Verkehrs, man darf nun von einem zum nächsten Staat reisen, allerdings

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Tag 54 – Entspannt Euch nur nicht zu früh!

Überall in der Welt sieht es so aus, als würden sich die Menschen langsam an die Situation gewöhnen. Nachrichten über Neuinfektionen und Todesfälle gehören fast schon zum Alltag und werden kaum mehr kommentiert. In Indien werden Regionen in Farben eingeteilt.

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Tag 53 – VAHANI, Stipendien gegen die Ungleichheit

(von Jaishree Misra, indische Autorin) Als Savej Hassan die Schule beendete, gesteht er seine Angst, weit in die Zukunft zu schauen. In unserem Gespräch wechselt er zu Hindi, um zu erklären, wie er sich als 16-jähriger fühlt. obwohl er durchweg

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Anand

Tag 51 – Es ist okay zuzugeben, dass ich nicht okay bin!

von Anand Mathew, ehemaliger Praktikant Ich komme aus einer kleinen Stadt namens Kottayam im Bundesstaat Kerala. Hier hatten wir relativ viel Glück. Während der ersten Virus-Welle Anfang des Jahres gab es in unserem gesamten Bezirk nur drei oder vier Krankheitsfälle.

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Der kanthari Campus von oben

Tag 49 – Drei Tage bei kanthari

Von Ananya Ayasi, Freiwillige bei Make A Difference MAD (Make A Difference) ist eine Organisation, die in ganz Indien in 23 Städten arbeitet. Wir fördern Heim-Kinder in schulischer Hinsicht, sodass sie ebenfalls gute Noten erzielen können. Jedes Jahr organisieren wir

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Norman Manzi

Tag 48 – Ein anderes Virus, mit dem Menschen leben müssen

kanthari Talks, Dezember 2015: Das Publikum wird durch eine kurze Vorstellung des nächsten Sprechers auf das, was da kommt, vorbereitet. Vielleicht spüren die Gäste unsere Spannung. Denn is ist Mucks Mäuschen Still. Es scheint als hätten sogar die Krähen vor

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Abhijit, Gründer von DEFY

Tag 47 – Covid-19 und die Generation Z

Wer hätte das gedacht! Als wir uns gerade auf die weltweiten Lockerungen der Ausgangssperre freuen durften, gibt es schon gleich wieder den nächsten Dämpfer. Die Generation Z, also diejenigen, die zwischen 1997 und 2012 geboren wurden, werden sich nie mehr

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Teresa auf dem kanthari Campus

Tag 46 – Eine neue Stille

Gast Blog von Teresa Millich (einer ehemaligen kanthari Praktikantin) Da ist sie wieder, die erschütternde Erinnerung, dass wir unsere Menschlichkeit noch nicht überwunden haben. Das Streben nach der Kontrolle, die Illusion der Überlegenheit, haben uns am Ende eben nur von

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Lake Vellayani

Tag 45 – Denkanstoss

(Autor Unbekannt) Wir schliefen ein in einer Welt und wachten auf in einer Anderen. Eine Welt, in der Disney keine Magie mehr über uns hat, in der Paris nicht mehr als romantisch gilt, in der New York schläft, in der

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Paul, Ojok und Sabriye in Uganda

Tag 43 – Corona und die Bienen

Wer in den letzten Tagen das Gefühl hatte, an Corona Neuigkeiten zu ertrinken, dem wurde tatsächlich etwas Neues geboten: Die Killerbiene! Sie verbreitet sich über den amerikanischen Kontinent. 50 Menschen sterben pro Jahr durch Stiche, ganze Bienen Populationen werden wortwörtlich

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Schlangen auf dem kanthari Campus

Tag 41 – Wäre alles nach Plan gegange, dann…

Wir fragen uns manchmal, wie viele Menschen machen sich eigentlich verrückt, weil nichts in diesem Frühjahr nach Plan gegangen ist? Alle Veranstaltungen, Prüfungen, Bauvorhaben, Reisen und anstehende medizinische Eingriffe sind entweder ausgefallen oder auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Wie viele

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ARAVANS

Tag 40 – Wechselwinde

(Von Chacko Jacob) In den letzten Tagen machte Kardinal Konrad Krajewski, der «päpstliche Almosengeber», Schlagzeilen, als er einer kleinen Gemeinschaft von transgender Frauen in der Nähe von Rom Geld überwies. Die Ausgangssperre hat ihre Haupteinkommensquelle – die Prostitution – beeinträchtigt.

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Lorena mit einigen Kinder von Future Vision

Tag 39 – Wir müssen leider drinnen bleiben!

«Es ist absurd. Jetzt, wo wir langsam unser Leben zurückbekommen und wieder vor die Tür dürfen, heißt es, Blinde und Behinderte bitte drinnen bleiben.» Lorena fängt schallend an zu lachen, «sind wir Blinden mehr anfällig, weil wir das Virus nicht

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Riya im Vellayani See

Tag 37 – Lockdown Am Vellayani See

Der heutige Blog-Post stammt von einer Freiwilligen, die während des Corona-Ausbruchs im kanthari Campus ‘gestrandet’ ist. Für sie offenbar nicht der schlechteste Ort, eingesperrt zu sein. (Von Riya Orison) Nachdem ich im vergangenen Jahr meinen Firmenjob aufgegeben hatte, suchte ich

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Fleur (g.l.) mit Sabriye auf dem kanthari Campus

Tag 36 – Ein Blick aus Spanien, dem Covid-Epizentrum Europas

Liebe Leserinnen und Leser, die Ausgangssperre wurde, wie gestern verkündet, in ganz Indien bis mindestens den 15. Mai verlängert. Das bedeutet für unsere kantharis, besonders in den abgelegenen Gebieten Indiens, noch mehr Arbeit und für uns bedeutet das weitere Berichte,

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Dave während des Naam Festivals in Trivandrum

Tag 35 – Von Fröschen, Bibern und Adlern (Teil 3)

Ich vergleiche in den letzten drei Blog Posts drei verschiedene Filmprojekte. Alle haben das Ziel, eine positive Veränderung anzustoßen. Doch die Perspektiven unterscheiden sich beträchtlich. Der eine handelt aus der Frosch-Perspektive, er sitzt mitten im Geschehen und hat zwei Möglichkeiten,

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Tag 34 – Von Fröschen, Bibern und Adlern (Teil 2)

Es geht heute wieder um die drei Tiere als Symbole für verschiedene kanthari Typen und ihre ganz speziellen Herangehensweisen an eine bestimmte Problematik. In diesem Zusammenhang stelle ich drei Film-Initiativen vor, die aus ganz unterschiedlichen Motivationen ins Leben gerufen wurden.

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Projekt Gifuku

Tag 33 – Von Fröschen, Bibern, und Adlern

Stellt Euch vor, es gibt ein Problem und keiner kann es umfassend beschreiben. Warum nicht? Weil wir alle mitten drinsitzen. Im kanthari Jargon bedeutet das: wir sind alle Frösche und sehen das Problem aus einer begrenzten Perspektive, nämlich der Frosch-Perspektive.

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Schüler von Wokome

Tag 32 – Schulschliessung? Fluch? oder

Von Ashu Egbe Marlyse und Paul Kronenberg ”Die besten Lehrer sind diejenigen, die zeigen, wo es etwas zu Sehen gibt, aber nicht sagen, was man dort sehen kann.“ – Alexandra K. Trenfor Die Corona-Krise hat die Bildungseinrichtungen in der ganzen

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Ragunath während seiner Arbeit mit Wanderarbeiter

Tag 31 – Verbindung

von Chacko Jacob Weltweit gibt es schätzungsweise 10 Millionen NGOs. Sie setzen sich ein für die Ausgegrenzten, für die Kranken, arbeiten für einen dauerhaften Frieden in kriegsgeschüttelten Regionen oder ernähren die Hungrigen und befähigen sie zu einem Leben der Selbständigkeit

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SARS Check-Up in Tibet 2013

Tag 30 – Von SARS, Zähnen und Fröschen

Erinnert Ihr Euch noch an den vergleichsweise Harmlosen SARS Ausbruch vor etwa 17 Jahren? Paul und ich befanden uns in Zeiten der SARS Epidemie, im Ursprungsland, in der Volksrepublik China, wenn auch geographisch eher am Rande des Geschehens. Wir lebten

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Samuel mit seinem Sohn Raphael

Tag 29 – Daumen hoch für eine offene Gesellschaft (Teil 2)

Die Wochen, die er in Gefangenschaft verbracht hatte und besonders die Bilder der ermordeten Behinderten ließen ihn nicht los, sie veränderten sein Leben. «Ich wollte jetzt nicht nur einfach Lehrer werden. Ich wollte mit Behinderten arbeiten. Also sattelte ich um

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Samuel Odwar

Tag 28 – Daumen hoch für eine offene Gesellschaft (Teil 1)

Von 226 kanthari Absolventen, haben wir in den letzten Wochen weit über hundert soziale Veränderer in mehr als vierzig Ländern kontaktiert. Obwohl sich alle mit der gleichen Krise auseinandersetzen müssen und ähnliche Restriktionen wie mehr oder weniger rigorose Ausgangssperren und

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Amrita und Sabriye auf dem kanthari Campus

Tag 27 – Die Krise aus einem anderen Blickwinkel

«Sehr verehrte Damen und Herren! Die nächste Sprecherin ist Amrita Gyawali aus Nepal!» Es gibt Applaus … aber die Bühne bleibt leer. Doch dann eine Stimme aus den Lautsprechern: «Und was passiert jetzt?» Vor der ersten Zuschauerreihe steht ein Rollstuhl

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Aparna auf einem Elefanten auf dem kanthari Campus

Tag 26 – Frauen müssen ran

(Von Chacko Jacob, kanthari katalyst) «Sauberere Luft, eine lebendigere Tierwelt, eine ruhigere Umgebung … Ist diese Situation nicht auch eine Erleichterung für Mutter Natur?», Fragte ich mich laut. «Mutter Natur?!», Maßregelt mich eine verärgerte Feministin. «Warum nicht einfach nur NATUR?»

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Albert Schweizer Schule in Kenia am Anfang

Tag 25 – Albert Schweitzer Schule in Kenia

Albert Schweitzer Schule in Kenia «Wer von uns hat so etwas schon erlebt? Die Schule schließt Corona bedingt und die Schüler wollen einfach nicht nach Hause gehen!» Eine gute Freundin erzählt mir von ihrem Patenprojekt, in Kombewa in Kisumu County,

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Wa Wa Kenya fischt am Victoria See

Tag 24 – Was bedeutet «Empowerment»?

Was bedeutet ‚Empowerment‘? Es geht im sozialen Sektor ein Sprichwort um, das zwar einen richtigen Grundsatz enthält, aber durch das viele Zitieren ziemlich abgenutzt wirkt, wie etwa ein altes Lieblingsshirt, dass zu oft getragen wurde.Alle diejenigen, die, wie ich, dem

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Meghana während den kanthari Talks

Tag 23 – Meghana Raveendra Gründerin von Moringa

(Von Chacko Jakob, kanthari Katalyst) April ist hier in Indien die heißeste Zeit. Schüler und Studenten hätten jetzt zwei lange Monate Sommerferien. Kurz vorher hätte es Prüfungen gegeben, doch die fielen in diesem Jahr aus. Die Ferien kamen unverhofft früh.

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Siddhesh auf einem Feld

Tag 21 -Was gibt es zu Essen?

Heute ist der 21. Tag der verhängten Ausgangssperre. Und weil es so «schön friedlich» war, werden gleich 19 Tage drangehängt. In der Zwischenzeit haben sich Tausende der Ausganssperre widersetzt und teils mit Fahrrädern, Motorrädern oder auch zu Fuß auf den

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Tag 19 – Another death toll

Von Chacko Jacob, einem Katalysator in kanthari (Wir haben im kanthari Institut statt Lehrer oder Professoren, Katalysatoren. Sie koordinieren die vielen Workshops und sie geben den zukünftigen kantharis, den sozial Veränderten Energie, ohne dabei selbst Energie einzubüßen.) Ist die Welt

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Tag 17 – Sinn

Vor acht Jahren hatten wir im kanthari Institut eine lebhafte Diskussion über das Thema «was ist sinnvolle Arbeit?»Da viele unserer Absolventen nach dem kanthari Programm ihre eigenen Trainingsprogramme und Schulungszentren für ganz spezifische Zielgruppen einrichten, stellen sich viele die Frage,

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Tag 16

In einer Krise sind besonders diejenigen benachteiligt, die nicht über die normalen Medienkanäle informiert werden können. Es geht um eine gesellschaftliche Umwelt, in der eine vollkommen andere Sprache gesprochen wird. Wir leben im südindischen Kerala, wo man hauptsächlich Malayalam spricht.

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Tag 15 – Gefangen

Gestern sahen wir ein Video auf CNN, dass aus einem Gefängnis in den USA herausgeschmuggelt wurde. Die Gefängnisinsassen sprachen über ihre Angst in einer Corona Falle zu sitzen. «Wir haben keine Todesstrafe bekommen, aber das fühlt sich aber wie eine

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Tag 14- Hunger als Krise

Das Thema Hunger in Nigeria, eines der meist bevölkerten Länder in Africa, läßt mich nicht los. Trotz der landesweiten Ausgangssperre gab es einen Protest in Abuja von Menschen die Angst davor haben an Hunger zu sterben. «Sperrt uns nicht ein,

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Tag 13 – Turn trash to treasure

Eigentlich wollte ich mit Tosin am 12. Tag über das Thema häusliche Gewalt sprechen. Aber stattdessen bekam ich Informationen zu einem neuen sehr wichtigen Thema: auf der Jagd nach Nahrung. Aber zunächst einmal zu Tosin, einer hochinteressanten Frau, Gründerin der

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Tag 12 – Im Schutz der Familie?

Ich habe mit einigen unserer kantharis darüber gesprochen, was für eine Auswirkung die weltweit verhängte Ausganssperre auf die Familie haben könnte. Ruang aus Thailand, 2018 kanthari Absolventin sagt: «Familie und Zuhause bekommt in Zeiten der Ausgangssperre eine ganz neue Bedeutung.

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Tag 11 – Vision 2020, THE RIGHT TO SIGHT!

Vor 21 Jahren, wir hatten gerade das Blindenzentrum in Tibet eröffnet, wurden wir von der ICEVI nach Peking zu einer Konferenz mit dem zukunftsträchtigen Namen «Vision 2020» eingeladen. ICEVI ist ein internationales Netzwerk von Organisationen, die sich für Blindenbildung einsetzen.

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Tag 10 – Die Guten ins Töpfchen und die Schlechten ….?

Karthik, 2012 kanthari Absolvent, schickte mir heute morgen einen Artikel mit dem Titel: «People with Down syndrome could be left to die of Corona virus to ‘save’ medical supplies». Der Artikel, publiziert in Metro enthält den folgenden Satz:  «In neuen

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Tag 9 – Zurück in Indien

Wir hatten zwar für eine Ausgangssperre gut vorgesorgt, aber am neunten Tag machen sich die Einschränkungen ein wenig bemerkbar. Da wir relativ spät mit den Pflanzungen begonnen hatten, geht uns jetzt langsam das Gemüse und Obst aus. Fleisch gibt es

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Tag 8 – Krieg in Zeiten der Corona (Teil 2)

Peace Crops, is eine initiative eines 2019 kanthari Absolventen aus Cameroon. In seiner 10-minütigen Abschlussrede beschreibt er ein Leben, jenseits von Frieden. Es war am 12. Juli 1998, Als Joshua Njeke gemeinsam mit seinem Vater und seinem jüngeren Bruder nach

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Tag 7 – Krieg in Zeiten der Corona (Teil 1)

Wenn wir an kantharis in Krisen denken, erinnern wir uns zunächst einmal an Stürme in Odissa, Fluten in Kerala, Erdbeben in Nepal oder auch an Kriege, und hier besonders an den von der Welt fast unsichtbaren Bürgerkrieg in Cameroon. Es

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Tag 6 – Und wie geht es den Kindern?

Kinder sind direkt von der Viruserkrankung am wenigsten betroffen. Allerdings werden besonders Kinder ohne Angehörige von den Konsequenzen der 21tägigen Ausgangssperre am meisten spüren. Es geht hier um die vielen restlos überfüllten Kinderheime, besonders in Odissa. Gouri Shankar Mishra, kanthari

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Tag 5 – Und wer freut sich?

Wenn wir nicht besser wüssten, würde man denken, man sei irgendwo abgeschieden im Dschungel. Grillen, Frösche, Vögel aller Art, keine Eisenbahn in der Nacht, kein Straßenverkehr, keine Flugzeuge. Wenn ich mit kantharis, Freunden oder Familienangehörigen telefoniere, höre ich immer wieder

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Tag 4 – Risikopatienten

Überall spricht man von besonders gefährdeten Risiko Patienten. Viele unserer kantharis weltweit arbeiten genau mit dieser Zielgruppe.  Da ist zum Beispiel Henry, ein kanthari Absolvent von 2017 aus Kenia. Er ist Gründer von Kick-start-Kilifi, ein alternatives Ausbildungszentrum für die vielen

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Tag 3 – Lockedown in Indien

Die große Frage, die hier in Indien ihre runde macht, wie funktioniert eine totale Ausgangssperre in den Dörfern, in abgelegenen Gegenden, da wo die Menschen für ihre täglichen Bedürfnisse fuer jeden Toilettengang aus der Hütte müssen. Einige unserer kantharis leben

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Tag 2

Wir haben eine globale Campagne gestartet. An jedem Tag unseres Lockdowns stellen wir einen kanthari mit einem kurzen Video auf unserer Facebook Seite vor.  Die kantharis werden über Herausforderungen in dem entsprechenden land und über die Schwierigkeiten der spezifischen Zielgruppe sprechen. Am

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Tag 1

Heute ist der erste Tag von 21 Tagen Lockdown. Bisher waren wir unter der Kontrolle des Keralianischen Staates. Wir hatten das Gefühl, dass die hiesige Regierung alles ziemlich gut in der Hand hat. Am vergangenen Montag wurde ein einwöchiger Lockdown

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