Tag 22 – ‚Rural is cool‘ – oder – die Transformationswaschmaschine

Es hat sich im letzten Jahrzehnt weltweit eine recht Argwöhnische Haltung gegenĂŒber nicht-Regierungsorganisationen eingestellt. Im Kontakt mit vielen kanthari Absolventen spĂŒrten wir, dass die Luft besonders fĂŒr “Grass Root” (Graswurzel) Initiativen in LĂ€ndern Africas und Asiens immer dĂŒnner wurde. Viele Regierungen machten NGOs fĂŒr das Elend in ihren LĂ€ndern verantwortlich und erließen Gesetze, die besonders […]

Tag 21 -Was gibt es zu Essen?

Siddhesh auf einem Feld

Heute ist der 21. Tag der verhĂ€ngten Ausgangssperre. Und weil es so “schön friedlich” war, werden gleich 19 Tage drangehĂ€ngt. In der Zwischenzeit haben sich Tausende der Ausganssperre widersetzt und teils mit FahrrĂ€dern, MotorrĂ€dern oder auch zu Fuß auf den langen Marsch in ihre Dörfer gemacht. Doch in den Dörfern gibt es keine Journalisten. Wir […]

Tag 18 – „Ohne Wasser, keine Landwirtschaft. Ohne Bauern, keine Nahrung.“

John Mwangi, 2016 kanthari, wuchs in Kibera, einem der grĂ¶ĂŸten Slums Nairobis auf. Seine Familie hatte sich dort mit Eltern und acht Geschwistern, eine BlechhĂŒtte geteilt. Der Vater erzĂ€hlte den Kindern oft, wie die Familie in den Slum geraten war. Sie kamen aus einer sehr Fruchtbaren und wasserhaltigen Gegend. Die Fruchtbare Erde zog die Kolonialisten […]

Tag 17 – Sinn

Vor acht Jahren hatten wir im kanthari Institut eine lebhafte Diskussion ĂŒber das Thema “was ist sinnvolle Arbeit?”Da viele unserer Absolventen nach dem kanthari Programm ihre eigenen Trainingsprogramme und Schulungszentren fĂŒr ganz spezifische Zielgruppen einrichten, stellen sich viele die Frage, was fĂŒr ein Training ist wirklich sinnvoll und nachhaltig. Wie kann ich Jugendliche aus dem […]

Tag 8 – Krieg in Zeiten der Corona (Teil 2)

Peace Crops, is eine initiative eines 2019 kanthari Absolventen aus Cameroon. In seiner 10-minĂŒtigen Abschlussrede beschreibt er ein Leben, jenseits von Frieden. Es war am 12. Juli 1998, Als Joshua Njeke gemeinsam mit seinem Vater und seinem jĂŒngeren Bruder nach Hause fuhr. Sie hatten sich das Endspiel der Fußball Weltmeisterschaft angesehen und feierten den Ausgang. […]

Tag 7 – Krieg in Zeiten der Corona (Teil 1)

Wenn wir an kantharis in Krisen denken, erinnern wir uns zunĂ€chst einmal an StĂŒrme in Odissa, Fluten in Kerala, Erdbeben in Nepal oder auch an Kriege, und hier besonders an den von der Welt fast unsichtbaren BĂŒrgerkrieg in Cameroon. Es ist ein ĂŒber Jahre schwelender Krieg zwischen der französisch und der englischsprachigen Bevölkerung. Die 7 […]

Tag 6 – Und wie geht es den Kindern?

Kinder sind direkt von der Viruserkrankung am wenigsten betroffen. Allerdings werden besonders Kinder ohne Angehörige von den Konsequenzen der 21tĂ€gigen Ausgangssperre am meisten spĂŒren. Es geht hier um die vielen restlos ĂŒberfĂŒllten Kinderheime, besonders in Odissa. Gouri Shankar Mishra, kanthari Absolvent von 2015, grĂŒndete, An-Anya, eine Organisation, die sich gegen Kinderarbeit und fĂŒr Kinderrechte stark […]

Tag 5 – Und wer freut sich?

Wenn wir nicht besser wĂŒssten, wĂŒrde man denken, man sei irgendwo abgeschieden im Dschungel. Grillen, Frösche, Vögel aller Art, keine Eisenbahn in der Nacht, kein Straßenverkehr, keine Flugzeuge. Wenn ich mit kantharis, Freunden oder Familienangehörigen telefoniere, höre ich immer wieder begeisterte Ausrufe: “der Himmel war noch nie so blau und die FlĂŒsse noch nie so […]

Tag 4 – Risikopatienten

Überall spricht man von besonders gefĂ€hrdeten Risiko Patienten. Viele unserer kantharis weltweit arbeiten genau mit dieser Zielgruppe.  Da ist zum Beispiel Henry, ein kanthari Absolvent von 2017 aus Kenia. Er ist GrĂŒnder von Kick-start-Kilifi, ein alternatives Ausbildungszentrum fĂŒr die vielen Jugendlichen, die aus ArmutsgrĂŒnden die Schule verlassen mĂŒssen.  Die Region Kilifi wird laut Henry auch […]

Tag 3 – Lockedown in Indien

Die große Frage, die hier in Indien ihre runde macht, wie funktioniert eine totale Ausgangssperre in den Dörfern, in abgelegenen Gegenden, da wo die Menschen fĂŒr ihre tĂ€glichen BedĂŒrfnisse fuer jeden Toilettengang aus der HĂŒtte mĂŒssen. Einige unserer kantharis leben und arbeiten in den gebieten, die in Zeiten wie diesen, aus derSicht geraten. Neeraj, kanthari […]